Abschluss der Special Olympics in Saarbrücken: 110.000 Besucher
- Mehr als 4.000 Sportler waren am Start. (Archivbild)
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Saarbrücken. Mit einer großen Abschlussfeier sind die nationalen Sommerspiele der Special Olympics am Samstag, 20. Juni, im Saarland zu Ende gegangen. Seit Montag, 15. Juni, traten 4.300 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung in zahlreichen Wettbewerben an.
Für das Saarland war die Veranstaltung das größte Sportereignis seiner Geschichte. Nach Angaben der Organisatoren kamen rund 110.000 Besucher. Erwartet worden waren etwa 100.000. Die Wettbewerbe verteilten sich auf 23 Sportstätten im ganzen Saarland sowie in der französischen Nachbarstadt Forbach.
Insgesamt standen 27 Sportarten auf dem Programm. Fünf Disziplinen waren erstmals Teil der nationalen Spiele.
- 3x3 Basketball
- Geräteturnen
- Hockey
- Segeln
- Rudern
Präsidentin betont Bedeutung der Inklusion
Bei der Organisation wurden mehr Menschen mit Beeinträchtigungen eingebunden als bei früheren Veranstaltungen. Das galt sowohl für hauptamtliche Aufgaben als auch für die rund 3.100 Volunteers.
„Inklusion mach’s möglich“, sagte die Präsidentin von Special Olympics Deutschland, Christiane Krajewski. Der saarländische Athletensprecher Tim Theobald erklärte, viele Menschen wüssten im Alltag nicht genau, wie sie mit Menschen mit Handicap umgehen sollen. Solche Begegnungen könnten dabei helfen, Berührungsängste abzubauen.
Investitionen in barrierearme Sportstätten
Nach Einschätzung des saarländischen Sportministers Reinhold Jost von der SPD sollen die Spiele langfristig mehr inklusiven Sport ermöglichen. Ein wichtiger Schritt seien Investitionen von rund zehn Millionen Euro in barrierearme Sportstätten gewesen. Diese Maßnahmen seien erst der Anfang weiterer Entwicklungen im inklusiven Sport. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |