Warnung im Saarland: Gefälschte Elster-Mails im Umlauf
- Bei Zweifeln könne man sich an das zuständige Finanzamt wenden. (Symbolbild)
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Saarland. Wer eine E-Mail zu einer angeblichen Steuererstattung erhält, sollte im Saarland derzeit besonders genau prüfen, ob sie echt ist. Das Finanzministerium warnt vor betrügerischen Nachrichten im Namen der Steuerverwaltung. In den Mails wird eine Auszahlung von mehreren Hundert bis Tausend Euro in Aussicht gestellt.
So läuft die Masche ab
Nach Angaben des Ministeriums sind aktuell täuschend echt gestaltete Nachrichten im Umlauf. Darin heißt es demnach, die Prüfung der Einkommensteuererklärung für das Vorjahr sei abgeschlossen und eine Erstattung stehe bereit. Um die angebliche Auszahlung freizugeben, sollen Empfänger einen Link anklicken, ein vermeintliches Elster-Portal öffnen und persönliche Daten eingeben.
Anschließend sollen sie ihre Bank auswählen und sich im Online-Banking anmelden. Genau davor warnt die Behörde. Eine solche Verknüpfung sei für eine Steuererstattung nicht erforderlich.
Woran sich der Betrugsversuch erkennen lässt
Das Finanzministerium nennt mehrere Punkte, die misstrauisch machen sollten:
- Elster verlangt für die Auszahlung einer Steuererstattung keine Verbindung mit dem Online-Banking.
- Die Steuerverwaltung fordert nicht per E-Mail zur Eingabe sensibler Daten auf.
- Dazu zählen Steuernummer, Kontoverbindung, Kreditkartennummer und PIN.
- Links in solchen Mails können auf gefälschte Seiten führen.
Was bei Zweifeln hilft
Wer unsicher ist, sollte keine Daten eingeben und den Link nicht nutzen. Bei Zweifeln empfiehlt die Behörde, das zuständige Finanzamt zu kontaktieren. dpa/red
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |