Saarland richtet Special Olympics aus: Fokus auf Teilhabe ab Juni

Rund 100.000 Besucher werden im Juni zu den Special Olympics im Saarland erwartet. (Symbolbild) | Foto: dpa
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Staatskanzlei des Saarlandes. Im Saarland starten von Montag, 15. Juni, bis Samstag, 20. Juni, die Special Olympics – mit Wettbewerben an 22 Sportstätten und bis zu 100.000 erwarteten Gästen. Für Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung bedeutet das vor allem mehr Teilhabe im Alltag: barrierefreie Anlagen, viele Begegnungen in den Landkreisen und ein breites Mitmach-Programm statt Medaillenjagd.

Rund 100 Tage vor Beginn nannte Innen- und Sportminister Reinhold Jost (SPD) zentrale Kennzahlen: 4.400 Athletinnen und Athleten treten in 27 Sportarten an, außerdem fließen 10 Millionen Euro in moderne und barrierefreie Sportstätten. Solche Investitionen wirken über die Spiele hinaus, weil Kommunen und Vereine die Anlagen weiter nutzen können.

Teilhabe im Saarland: Motto «Dabeisein ist Saarland»

Jost betonte den gesellschaftlichen Anspruch der Spiele: «Das ist nicht irgendeine Sportveranstaltung, sondern es ist auch die Möglichkeit, Haltung zu zeigen». Der Slogan «Dabeisein ist Saarland» solle deutlich machen: «Wir wollen, dass alle Menschen dabei sind und wir sagen, dass Menschen mit Beeinträchtigung für uns ein Gewinn und eine Bereicherung sind.»

Teilhabe auch abseits der Wettkämpfe: Fackelläufe, Song-Contest, Schulen

Geplant ist ein Rahmenprogramm mit landesweiten Fackelläufen, einem Song-Contest und Veranstaltungen in jedem Landkreis. Dazu kommt das Projekt «Gemeinsam jubeln» mit 190 Schulklassen. Insgesamt unterstützen 2.500 Volunteers die Spiele, darunter 300 Freiwillige aus der Landesverwaltung.

Teilhabe mit neuer Form: grenzüberschreitend und dezentral

Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland, erwartet «ganz besondere» nationale Spiele: erstmals grenzüberschreitend (mit dem französischen Forbach), erstmals sehr dezentral und erstmals mit zwölf internationalen Delegationen. «Hier geht es nicht um Rekorde, sondern um Teilhabe, Begegnungen und um eine starke Gemeinschaft», sagte sie.

Athletensprecherin Hanna Hohe sagte: «Wir gewinnen zusammen und wir verlieren auch zusammen. Aber gemeinsam sind wir immer stark.» Sie verwies auf die saarländische Delegation mit 235 Athleten und Unified Partnern und kündigte an, die Nationalen Spiele im Saarland würden «größer und bunter als alle anderen Nationalen Spiele je zuvor». dpa.

Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Autor:

Anja Stemler aus Kusel-Altenglan

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