Explosion in Völklingen: Ein Toter, vier Schwerverletzte
- Die Polizei hat den Ort der Explosion abgesperrt
- Foto: Thorsten Kremers/dpa
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UPDATE. Nach einer Explosion in einer Fußgängerunterführung in Völklingen am 18. April gegen 00.15 Uhr ermittelt die Polizei weiter mit Hochdruck in alle Richtungen. Hierzu wurde in der Landespolizeidirektion die Sonderkommission (SoKo) "Glas" eingerichtet.
Um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine näheren Angaben gemacht werden. Die Maßnahmen zur Identitätsfeststellung der Beteiligten sind mittlerweile abgeschlossen. Ebenso konnten die Angehörigen in der Zwischenzeit informiert werden. Bei der tödlich verletzten Person handelt es sich um einen 32-jährigen Mann aus dem Regionalverband Saarbrücken. Die beiden lebensgefährlich verletzten Männer sind im Alter von 31 Jahren (wohnhaft im Landkreis Saarlouis) und 33 Jahren (wohnhaft im Regionalverband Saarbrücken). Außerdem wurden ein 41-Jähriger aus dem Regionalverband Saarbrücken sowie ein 33-Jähriger aus dem Landkreis Saarlouis schwer verletzt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei weiterhin um die Mithilfe aus der Bevölkerung und weist auf das hierfür eingerichtete Hinweisportal zur Übermittlung von Bildern, Videos oder Mitteilungen zum Geschehen hin. Das Hinweisportal ist unter https://sl.hinweisportal.de/ geschaltet.
Saarland. Am Samstag, 18. April, kam es gegen 0.15 Uhr zu einer Explosion in einer Fußgängerunterführung zwischen den Straßen „In der Grät“ und „Im alten Brühl“ in Völklingen.
Mehrere Anrufer meldeten der Polizei einen lauten Knall. Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst fanden vor Ort vier schwerverletzte Männer, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Bei zwei von ihnen besteht Lebensgefahr. Für einen weiteren Mann kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Einsatzstelle.
Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt und gesichert. Für Anwohner besteht nach Angaben der Landespolizeidirektion Saarland keine Gefahr. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand geht die Polizei von einer durch menschliches Handeln herbeigeführten Explosion aus. Die Spurensicherung und die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern an, die Sperrungen sollen noch mehrere Stunden bestehen bleiben. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0681/962-2133 zu melden.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |