Ortsdurchfahrt Merchweiler wird unter Vollsperrung erneuert
- Baustelle Symbolbild
- Foto: mpix-foto/stock.adobe.com
- hochgeladen von Laura Lüttmann
Merchweiler. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) beginnt am Montag, 8. Juni, mit der Erneuerung der L 128 („Hauptstraße“) in Merchweiler (Landkreis Neunkirchen). Die Arbeiten betreffen den zweiten Teilbereich des zweiten Bauabschnitts zwischen „Gartenweg“ und „Quierschieder Straße“.
Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wird eine umfassende Sanierung der Straße sowie der Ver- und Entsorgungsleitungen durchgeführt. Fahrbahn und Gehwege werden erneuert, darüber hinaus werden der Abwasserkanal sowie Wasser- und Gasversorgungsleitungen einschließlich der zugehörigen Hausanschlüsse neu hergestellt. Zudem erfolgt eine Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Die bisherigen Hängeleuchten werden durch moderne LED-Mastleuchten ersetzt. Zur Verbesserung der Verkehrsabläufe entstehen außerdem zwei neue Kreisverkehrsplätze: im Bereich „Friedrichstraße“ / „Peter-Wust-Straße“ sowie im Bereich „Quierschieder Straße“. Die Gesamtmaßnahme ist nach derzeitigem Stand auf eine Bauzeit von rund vier Jahren angelegt. Die Arbeiten werden abschnittsweise in insgesamt fünf Bauphasen ausgeführt.
Die am 8. Juni beginnende Bauphase 1 umfasst den Abschnitt zwischen „Gartenweg“ und „Peter-Wust-Straße“ sowie den Abschnitt der „Friedrichstraße“ zwischen der Einmündung zur „Hauptstraße“ und dem Anwesen Hausnummer 5. Für die Bauabläufe der Bauphasen 1 bis 5 gilt, dass jeweils zunächst die Kanalarbeiten durchgeführt werden. Im Anschluss erfolgt die Erneuerung der Versorgungsleitungen inklusive Hausanschlüsse und erst abschließend die Arbeiten am Gehweg und der Straße.
Aufgrund von Zwangspunkten am Kanal starten die Bauarbeiten in der ersten Bauphase zwischen der „Friedrichstraße“ und der Einmündung zur „Hauptstraße“. In diesem Abschnitt wird auch der neue Kreisverkehrsplatz im Bereich „Friedrichstraße“ / „Peter-Wust-Straße“ hergestellt. Für die Bauphase 1 ist nach aktueller Planung eine Bauzeit von rund einem Jahr vorgesehen.
Die Arbeiten erfordern eine Vollsperrung. Für die Bauphase 1 erfolgt die Vollsperrung der „Hauptstraße“ ab dem 16. Juni 2026.
Für die Bauzeit wird eine großräumige Umleitung eingerichtet. Sie führt über die L 127 bis Maybach, weiter über die L 262 in Richtung Bildstock und über die L 112 zurück nach Merchweiler. Die Gegenrichtung verläuft entsprechend umgekehrt.
Zusätzlich zur Gemeinschaftsmaßnahme wird der LfS an der L 128 in der Ortsdurchfahrt Merchweiler im Bereich zwischen „Gartenweg“ und „Im Solch“ eine Asphaltsanierung durchführen. Dieser Bereich wird in folgende vier Teilbereiche unterteilt:
• „Auf der Kupp“ bis „Im Solch“ beginnend am 29. Juni 2026
• „Breslauer Straße“ bis „Auf der Kupp“
• „Allenfeldstraße“ bis „Breslauer Straße“
• „Gartenweg“ bis „Allenfeldstraße“/“Poststraße“
Im Rahmen der Asphaltsanierung erfordern einige Vorarbeiten wie der Austausch von Rinnenplatten und Borden eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung. Für die Fräs- und Asphaltarbeiten ist eine Vollsperrung an den Wochenenden erforderlich. Um die Einschränkungen für Anliegerinnen und Anlieger sowie Gewerbetreibende möglichst gering zu halten, sollen diese Arbeiten in den Sommerferien 2026 durchgeführt werden. Vor Beginn der jeweiligen Sanierungsabschnitte wird der LfS nochmals vorab informieren.
Der LfS weist darauf hin, dass eine Baumaßnahme dieser Größenordnung mit erheblichen Einschränkungen verbunden sein wird, insbesondere für die unmittelbaren Anliegerinnen und Anlieger. Die Zufahrt zu Grundstücken kann je nach Baufortschritt zeitweise nur eingeschränkt möglich sein. Erforderliche Abstimmungen im Baustellenbereich, etwa zur Erreichbarkeit von Grundstücken oder zur Müllentsorgung, sind mit der örtlichen Bauleitung zu treffen.
Der LfS wird über den weiteren Ablauf der Baumaßnahme fortlaufend informieren, insbesondere vor der Umstellung auf neue Bauphasen oder bei relevanten Änderungen im Bauablauf.
Die Maßnahme wurde mit den beteiligten Versorgungsträgern, der Gemeinde Merchweiler und dem öffentlichen Personennahverkehr abgestimmt. Über mögliche Änderungen im Busverkehr sowie die Verlegung von Haltestellen informieren die jeweiligen Linienbetreiber.
Alle Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt geeigneter Witterung und eines reibungslosen Bauablaufs. Der LfS rechnet während der Bauzeit mit Verkehrsstörungen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, aktuelle Verkehrsmeldungen zu beachten, mögliche Beeinträchtigungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und zusätzliche Fahrzeit für die Umleitungsstrecken einzuplanen. red
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.