Verfolgungsfahrt an der Saargrenze: Peugeot kracht in Audi
- Nach einer missachteten Grenzkontrolle in Hanweiler kam es zu einer kurzen Verfolgungsfahrt der Bundespolizei. Der Fahrer eines Peugeot verlor in Kleinblittersdorf die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen geparkten Audi.
- Foto: Cornelia Bauer
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Hanweiler. Am Dienstag, 21. Juli, hat sich ein 59 Jahre alter Autofahrer am Grenzübergang Hanweiler einer Kontrolle der Bundespolizei entzogen und damit eine kurze Verfolgungsfahrt ausgelöst.
Wie die Bundespolizeiinspektion Saarbrücken berichtet, überprüften die Einsatzkräfte zunächst das Kennzeichen des Peugeot. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den irischen Fahrer eine Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls vorlag. Die Beamten gaben daraufhin deutlich erkennbare Anhaltesignale. Der Mann ignorierte sie jedoch, fuhr in einem Kreisverkehr in Richtung deutsch-französische Grenze und beschleunigte stark.
Die Streife nahm sofort die Verfolgung auf. In Kleinblittersdorf musste der Fahrer wegen seiner rasanten Fahrweise einem abbiegenden Auto ausweichen. Dabei verlor er die Kontrolle über den Peugeot und krachte in einen am Seitenstreifen geparkten Audi. Ein Rettungswagen wurde alarmiert. Fahrer und Beifahrer waren nach dem Zusammenstoß ansprechbar und blieben unverletzt.
Die Landespolizei übernahm vor Ort die Aufnahme des Unfalls. Gegen den 59-Jährigen läuft nun ein Bußgeldverfahren, weil er sich der Kontrolle beim Grenzübertritt nicht unterzogen hat. Laut Bundespolizeiinspektion Saarbrücken kann dafür ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro fällig werden. Außerdem prüfen die Ermittler den Verdacht eines sogenannten Alleinrennens nach § 315d Abs. 2 StGB.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |