Sechs Einsätze in der Silvesternacht: Feuerwehr mehrfach gefordert

Während die Bevölkerung in Neunkirchen den Jahreswechsel von 2025 auf 2026 feierte, war die Freiwillige Feuerwehr in der Silvesternacht mehrfach gefordert | Foto: Christian Schwier/stock.adobe.com
  • Während die Bevölkerung in Neunkirchen den Jahreswechsel von 2025 auf 2026 feierte, war die Freiwillige Feuerwehr in der Silvesternacht mehrfach gefordert
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Saarland. Während die Bevölkerung in Neunkirchen den Jahreswechsel von 2025 auf 2026 feierte, war die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen in der Silvesternacht mehrfach gefordert. Ab dem späten Abend des Mittwochs, 31. Dezember 2025, rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt sechs Brandmeldungen im Stadtgebiet aus. Der letzte Einsatz im Jahr 2025 ereignete sich gegen 23.30 Uhr, als der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt zu einem Brand im Bereich einer Baustelle in der Lutherstraße alarmiert wurde. Dort hatten sich Unrat und Abfälle entzündet, die von der Feuerwehr gelöscht wurden. Noch vor Mitternacht konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden und wieder einrücken.

Nach dem Jahreswechsel dauerte es lediglich etwa 45 Minuten, bis die Feuerwehr Neunkirchen erstmals im neuen Jahr tätig werden musste. Um 0.45 Uhr wurde ein brennender Holzunterstand auf einem Grundstück in der Homburger Straße im Stadtteil Wellesweiler gemeldet. Dieser Einsatz stellte zugleich den größten Brand der Silvesternacht dar. Kräfte aus den Löschbezirken Wellesweiler, Furpach, Ludwigsthal sowie Neunkirchen-Innenstadt wurden alarmiert und begaben sich zur Einsatzstelle. Mit zwei Strahlrohren gelang es den Feuerwehrleuten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen. Nach rund einer Stunde konnten die letzten Einsatzkräfte den Einsatz beenden und die Heimfahrt antreten.

In der Folge kam es bis etwa 2 Uhr zu drei weiteren, jedoch deutlich kleineren Brandeinsätzen. In der Furpacher Straße im Stadtteil Ludwigsthal brannten Feuerwerksreste in einem Vorgarten. Auf einem Parkplatz in der Limbacher Straße in Furpach geriet eine Mülltonne in Brand, während in der Römerstraße im Stadtteil Wiebelskirchen ein Papiercontainer Feuer fing. Diese Brände wurden jeweils von den zuständigen Löschbezirken Furpach und Wiebelskirchen gelöscht.

Nach diesen Einsätzen blieb es in der Nacht zunächst ruhig. Erst in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages, gegen 6.30 Uhr, mussten die Löschbezirke Wiebelskirchen, Hangard und Neunkirchen-Innenstadt erneut ausrücken. Grund war eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Betrieb im Gewerbegebiet „In der Vogelsbach“. Vor Ort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, da ein Brandereignis nicht festgestellt wurde.

Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr Neunkirchen während des Jahreswechsels sechs Einsätze, die überwiegend kleinere Brände betrafen. Aus Sicht der Feuerwehr handelte es sich trotz der Einsatztätigkeit um eine vergleichsweise normale Silvesternacht mit dem üblichen Einsatzgeschehen. rav/fwnk

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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