Großeinsatz in St. Ingbert: Hinweise kamen aus dem Umfeld
- Der Großeinsatz am Dienstag in St. Ingbert zog sich über Stunden hin.
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St. Ingbert. Für Anwohner bestand nach Behördenangaben zu keiner Zeit eine Gefahr. In St. Ingbert ist die Polizei durch Hinweise aus dem unmittelbaren Umfeld auf einen 24 Jahre alten Mann aufmerksam geworden, der radioaktive Mineralien in seiner Wohnung gelagert und verarbeitet haben soll.
Das sagte Jens Heinrich von der Landespolizeidirektion des Saarlandes in Saarbrücken. Demnach gab es Hinweise, dass der Mann in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus größere Mengen solcher Mineralien gelagert und sie bearbeitet habe, etwa durch Schleifen oder Zerkleinern.
Auch Wohnungen von Angehörigen durchsucht
Bei dem Großeinsatz am Dienstag, 4. August, durchsuchten Einsatzkräfte nach Polizeiangaben neben der Wohnung des 24-Jährigen zwei weitere Objekte, in denen nahe Angehörige des Mannes wohnen. Es habe den Verdacht gegeben, dass sich auch dort radioaktive Mineralien befinden.
In einem dieser Objekte seien geringe Mengen gefunden worden, sagte Heinrich. Nach Angaben von Innenminister Reinhold Jost (SPD) bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung. Weitere Details zum Fund und zu möglichen Konsequenzen nannten die Behörden zunächst nicht. dpa/red
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |