Ermittlungen in Saarbrücken: Verdacht gegen Sozialamts-Mitarbeiter
- Ein Mitarbeiter des Landesamts für Soziales steht im Verdacht, viel Geld auf sein eigenes Konto umgeleitet zu haben. (Illustration)
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Saarbrücken. Für Bürger im Saarland steht ein möglicher Missbrauch von Sozialgeldern im Raum: In Saarbrücken ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Mitarbeiter des Landesamts für Soziales wegen des Verdachts der Untreue.
Nach Angaben der Behörde soll der Beschuldigte zwischen 2015 und 2026 Auszahlungen im oberen sechsstelligen Bereich auf sein eigenes Konto veranlasst haben. Die Gelder seien demnach auf mutmaßlich fiktive Leistungsfälle verbucht worden.
Durchsuchung und Pfändung nach richterlichem Beschluss
Wie viele Fälle betroffen sind, ist laut Staatsanwaltschaft noch unklar. Ende Mai wurden nach einem Beschluss des Ermittlungsrichters die Wohnräume des Beschuldigten durchsucht. Ziel war laut Behörde das Auffinden von Vermögenswerten. Danach gab es Pfändungsmaßnahmen.
Der Saarländische Rundfunk hatte zuvor über den Fall berichtet. Weitere Details zu den mutmaßlich falschen Auszahlungen und zur genauen Zahl der Fälle sind noch Gegenstand der Ermittlungen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |