Warum die Bundeswehr am Zwischenlager Philippsburg übt: Einsatzabläufe unter Realbedingungen getestet
- Bundeswehrübung Philippsburg_Bundeswehrfahrzeuge vor dem neuen Wach- und Funktionsgebäude der BGZ
- Foto: (c)BGZ_Genevieve Mulack
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Philippsburg. Die Bundeswehr hat vergangenen Mittwoch auf dem Gelände des Zwischenlagers Philippsburg trainiert. Ziel der Übung war es, Einsatzabläufe und Notfallstrukturen zu testen. Rund 30 Personen und zehn Fahrzeuge waren im Einsatz. Die Übung fand im Außenbereich nahe des Brennelemente-Zwischenlagers statt und war ein routinemäßiges Training. Die BGZ stellte als bundeseigenes Unternehmen ihren Standort zur Verfügung und begleitete die Übung mit eigenen Fachkräften. „Alles verlief erfolgreich und die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut“, bilanziert Jochen Quandt, Leiter der Objektsicherung bei der BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH) am Standort Philippsburg.
Zwischenlager gehören zu den bestgesicherten Anlagen Deutschlands. Die Bereitstellung solcher Standorte für Übungen ermöglicht es der Bundeswehr, Einsatzabläufe und Notfallstrukturen unter Realbedingungen zu testen – besonders in Bereichen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen.
Was ist die BGZ?
Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH ist ein bundeseigenes Unternehmen, das die sichere Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland organisiert und betreibt. Dazu zählen unter anderem Brennelemente und andere radioaktive Materialien aus Kernkraftwerken, die vorübergehend gelagert werden, bis ein Endlager verfügbar ist. Die BGZ betreibt mehrere Zwischenlagerstandorte und sorgt für deren Sicherheit, Überwachung und Notfallvorsorge.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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