Neues aus der Gemeinde Mutterstadt
Landesehrennadel für Monika Poignée
- Foto: Gemeinde Mutterstadt
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Monika „Moni“ Poignée wohnt in Limburgerhof, lebt vereinsaktiv in Mutterstadt und ist seit Jahrzehnten im gesellschaftlichen Leben engagiert. Dafür wurde sie am 10. Juni in einer Feierstunde im Historischen Rathaus mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz geehrt. Landrat Volker Knörr überreichte Moni Poignée die Auszeichnung für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und ihr besonderes gesellschaftliches Engagement. Solche Tätigkeiten würden den Zusammenhalt und das örtliche Miteinander stärken sagte der Landrat in seiner Laudatio und würdigte die Aktivitäten der Geehrten: als Gründungsmitglied und jetzige Vorsitzende des Mutterstadter Carnevalvereins „Die Geeßtreiwer“ und in dieser Eigenschaft im Vorstand der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine, in Mutterstadt als Mitglied in der Vorständekonferenz und Vorsitzende der „Kerwegemeinschaft“ sowie in Limburgerhof als Helferin in der Kleiderkammer. Für diese kulturelle und gesellschaftliche Arbeit, verbunden mit erheblichem Zeitaufwand für ihre Mitmenschen, erhalte sie heute diese Ehrennadel.
Bürgermeister Thorsten Leva wertete in seiner Anerkennung und in seinen Glückwünschen von Seiten der Gemeinde, auch im Namen seines Limburgerhöfers Kollegen Andreas Poignée, die Arbeit der Geehrten für die Allgemeinheit; dafür würden für Moni Poignée u.a. Verlässlichkeit, Tatkraft, Ideen, Entscheidungsfreude, Verantwortung, Engagement, Zeitaufwand, stehen. Deshalb heute diese verdiente Würdigung für ihre Lebensleistung im Ehrenamt, auch als Zeichen, dass Gemeinschaft dort entstehe, wo Menschen bereit seien, sich für andere einzusetzen.
Gerold Magin vom GV „Frohsinn“ bedankte sich im Namen der Kerwegemeinschaft bei „unsrer Moni“ für ihre ununterbrochene Mitarbeit seit 1995 und seit 2021 als verantwortliche Sprecherin in der Festleitung für die Mutterstadter Zeltkerwe, von der Planung über die Durchführung bis zur Abrechnung. Er bescheinigte ihr Leitungskompetenz, Verantwortung, Teamarbeit, Organisationstalent in ihren Funktionen. Als „Geschenk“ hatte er den Chor des „Frohsinn“ mitgebracht, der unter der Leitung von Angelika Grothe einige Lieder vortrug; musikalisch begleitet von Achim Scheuermann am Klavier.
Andreas Müss, Präsident der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine, war ebenfalls gekommen, um der Fastnachterin Dank und Anerkennung für ihre Arbeit vor Ort im Verein und im Verband zu sagen. Er nannte als Beispiele für ihr überörtliches Mitwirken die „Vorderpfälzer Prunksitzung“ sowie die alljährlich stattfindenden Tollitätentreffen und Ehrenabende für Medaillenverleihungen.
Den Reigen der Gratulanten vervollständigte die Sitzungspräsidentin der „Geeßtreiwer“, Sabrina Luer, mit dem Dank an Moni für ihre Arbeit, u.a. beim Aufbau und als Trainerin der Garde, als Garde- und Wirtschaftsministerin, für zehn Jahre stellv. Vorsitzende und jetzt seit 2023 als Vorsitzende der „Geeßtreiwer“. Namens des Vereins und auch persönlich würdigte sie die Arbeit in dieser Zeit und den unermüdlichen Einsatz, wofür sie 2019 den Verdienstorden in Gold mit Brillanten vom Bund Deutscher Karnevalisten erhalten habe.
Zusätzlich zu der Ehrennadel des Landes und der bronzenen Wappenmedaille der Gemeinde gab es natürlich auch Blumen. Moni Poignée bedankte sich abschließend bei Volker Knörr, Thorsten Leva, Gerold Magin, Andreas Müss, Sabrina Luer und allen Anwesenden für die Glückwünsche und auch ihrer Familie für das Verständnis für ihre ständige Abwesenheit von zu Hause.
Unter den Gästen waren auch, neben der Familie Poignée, Bürgermeister, Beigeordnete und Ratsmitglieder, VorstandskollegenInnen von Mutterstadter Vereinen und FastnachterInnen. Den musikalischen Abschluss des Ehrungsabends hatte das HHC-Duo Keller/Dörner übernommen. Mit einem anschließenden Umtrunk und vielen Gesprächen, insbesondere über die Geeße-Sitzungen und die Kerwe, endete die Feierstunde.
Text: Volker Schläfer
Autor:Michael Hemberger aus Mutterstadt |
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