Neues von Mutterstadter Vereinen
Baumpflanzung erinnert an 80 Jahre „Liederkranz“
- Foto: Volker Schläfer
- hochgeladen von Michael Hemberger
Am 31. März 1946 wurde, nach Genehmigung durch die französische Militärregierung, im „Ochsen“ von 20 Sangesfreunden der Männergesangverein „Liederkranz“ gegründet. Es war die erste Neugründung eines Vereins in Mutterstadt nach dem Kriege. Vorsitzender wurde Emil Weber und den Dirigentenstab übernahm Oswald Kaiser.
Jetzt, 80 Jahre später, gedachte der Gesangverein „Liederkranz“ mit einer Baumpflanzaktion diesem Ereignis. Für die Grünfläche vor dem Alten Rathaus stiftete der Verein einen Eisenholzbaum. Dieser Baum gehört zu der Familie der Zaubernussgewächse und ist auch mit dem Zusatz „persica“ bekannt, was auf seine Herkunft aus dem früheren Persien hindeutet.
Bei dem Zusammensein am 19. März vor dem Alten Rathaus begrüßte Liederkranz-Vorsitzender Peter Dumrese aktive und passive Vereinsmitglieder, Bürgermeister Thorsten Leva, die Ratsmitglieder Kathrin Hammer und Frank Sester sowie Volker Schläfer vom Historischen Verein. Der Vorsitzende führte aus, dass mit dieser Baumspende der Verein seine Verbundenheit mit den Bürgern ausdrücken und auch erhalten möchte. Der Verein habe in der Vergangenheit mit vielen Veranstaltungen das Gemeindeleben bereichert. Dumrese erinnerte auch an die Anfänge des Vereins mit dem Bezug zu dem früheren Arbeitergesangverein sowie an die Entwicklung und den heutigen Stand des Chorgesangs allgemein. Aktuell treffen sich die verbliebenen 17 Sängerinnen und Sänger wöchentlich im Haus der Vereine; Gäste zum Zuhören oder Mitsingen sind immer willkommen.
Bürgermeister Thorsten Leva bedankte sich für die Baumspende hier an einer passenden Stelle in Ortsmitte und sicherte zu, dass trotz engem finanziellem Spielraum die Kulturförderung in der Gemeinde erhalten bleibe.
Von den Liederkranz-Aktiven Karl Springer und Wolfgang Sester organisiert, gab es dann einen Umtrunk und die anwesenden Sänger*Innen, unter der Leitung ihrer Dirigentin Angelika Gehrlein, stimmten den Pfälzer Sängerspruch „Grüne Reben, Dunkle Wälder“ an.
Der Baum, der vom Gemeindebauhof bereits eingepflanzt worden war, wurde dann von den Gästen mit einem Glas Sekt „angegossen“, verbunden mit dem Wunsch auf ein gesundes Wachstum.
Text: Volker Schläfer
Autor:Michael Hemberger aus Mutterstadt |
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