Neues aus der Gemeinde Mutterstadt
17. Europäisches Filmfestival der Generationen gastiert wieder in Mutterstadt
- Foto: Gemeinde Mutterstadt
- hochgeladen von Michael Hemberger
Zwischen dem 1. Oktober und 30. November findet das Europäische Filmfestival der Generationen bundesweit in über 150 Städten und Gemeinden statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden am Freitag, den 13. November 2026 im Palatinum Mutterstadt drei Filme bei freiem Eintritt vorgeführt.
Ab 9:00 Uhr beginnt „Max und die Wilde 7 – Die Geister-Oma“, mit Lucas Herzog, Uschi Glas und vielen mehr, den langen Filmtag. Max ist zehn Jahre alt und wohnt auf einer Ritterburg. Eigentlich ist die Burg aber ein schickes Seniorenheim, in dem seine Mutter als Pflegerin arbeitet. Hier hat er mit den drei abenteuerlustigen Senioren Vera, Horst und Kilian von Tisch Nr. 7 bereits einen Kriminalfall lösen können. Doch nun stehen gleich zwei neue Herausforderungen für Max und seine älteren Freunde an: Zum einen glaubt Vera, den Geist einer früheren Heimbewohnerin durchs Schloss spuken zu sehen und will verängstigt das Wohnheim verlassen. Zum anderen wird Max in der neuen Klasse gemoppt und darf auch nicht in der Fußball-Schulmannschaft mitmachen. Fußballveteran Horst will helfen und fordert den fiesen Sportlehrer Ströhle zu einem Duell heraus: Max und die alten Knacker gegen die Schulmannschaft. Zusammen mit der Wilden 7 und seiner selbstbewussten Schulfreundin Laura bilden sie ein gutes Team und trotzen allen Widerständen und Gespenstern. Wieder ein unterhaltsam-spannender Familien- und Kinderfilm.
Um 16:00 Uhr folgt der Beitrag „Auf Augenhöhe“; Waisenjunge trifft auf kleinwüchsigen Vater. Der zehnjährige Michi lebt in einem Kinderheim. Eines Tages entdeckt er zufällig einen Brief seiner verstorbenen Mutter an einen gewissen Tom. Michi ist sich sicher: Dieser Unbekannte muss sein Vater sein! Eigentlich ein Grund zur Freude, kann er doch endlich dem Heim entfliehen und unter der Obhut eines starken Mannes ein neues Leben beginnen. Doch die Enttäuschung ist groß, als Michi erkennen muss, dass sein Vater Tom kleinwüchsig ist. Als auch noch die anderen Heimkinder ihn deshalb verspotten, reagiert er auf Tom schroff und ablehnend. Da es für ihn aber kein zurück ins Heim mehr gibt, müssen sich die beiden zusammenraufen. Nach und nach kommen sie sich näher und begegnen sich zunehmend „auf Augenhöhe“, bis eine überraschende Nachricht die Beziehung auf eine weitere Probe stellt… Der Film ist unterhaltsam, einfühlsam und überzeugt durch seine wichtige Botschaft: Toleranz, Offenheit und Empathie für Menschen, die anders sind. Damit gewann er 2017 den Deutschen Filmpreis als „Bester Kinderfilm“.
Abschließend startet um 19:30 Uhr der Film „Britt-Marie war hier“; Ältere Ehefrau entdeckt sich neu als Fußballtrainerin. Es ist niemals zu spät, ein neues Leben zu beginnen: Als ihre Ehe nach 40 Jahren zerbricht, räumt Britt-Marie mit über 60 Jahren nicht nur mit ihrem bisherigen Leben als biedere Ehe- und Hausfrau auf, sondern wagt einen völligen Neustart: Sie verlässt die Stadt und zieht aufs Land, um dort als Betreuerin eines Jugendzentrums zu arbeiten. Doch weiß sie nicht, dass sie auch eine erfolglose Jugendfußballmannschaft trainieren soll. Das stellt die eher kontaktscheue Britt-Marie vor große Herausforderungen, da sie bislang weder mit Jugendlichen zu tun hatte, noch Ahnung von Fußball hat. Aber aufgeben gibt’s nicht, sondern anpacken und das Beste aus der Situation machen. Und mit dieser Lebensweise entdeckt sie nicht nur an sich neue Seiten und Talente, sondern belebt auch die Mannschaft und die Dorfgemeinschaft. Die unterhaltsame Emanzipationsgeschichte einer älteren Frau, die sich erfolgreich gegen Klischees und Rollenbilder behauptet.
Die Gemeinde Mutterstadt und das Team vom Palatinum freuen sich auf Ihren Besuch.
Autor:Michael Hemberger aus Mutterstadt |
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