Deutscher Kita-Preis - Preisverleihung im Mai in Berlin
Evangelische Kita Kieselgrund in Mannheim im Finale

Stolze Finalistin: Kita-Leiterin Claudia Hausschild hofft mit ihrem Team auf die Erstplatzierung beim Deutschen Kita-Preis 2019 in Berlin.
  • Stolze Finalistin: Kita-Leiterin Claudia Hausschild hofft mit ihrem Team auf die Erstplatzierung beim Deutschen Kita-Preis 2019 in Berlin.
  • Foto: Kita Kieselgrund
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Mannheim. Als einzige Einrichtung aus Baden-Württemberg zählt die evangelische Kita Kieselgrund im Mannheimer Stadtteil Hochstätt zu den zehn Finalisten im Rennen um den Deutschen Kita-Preis 2019. Welche der fünf Auszeichnungen sie in der Kategorie „Kita des Jahres“ erhalten wird, erfährt das Kita-Team im Mai 2019 bei der Preisverleihung in Berlin.
„Wir sind fassungslos vor Freude“, so Claudia Hauschild, die die evangelische Kita auf der Hochstätt seit acht Jahren leitet. „Ich bin rundum stolz darauf, dass unsere Arbeit solche Früchte trägt“, sagt die Sozialpädagogin. „Denn was wir hier tun, ist für das gesamte Team ein Herzblutprojekt“.
Für den „Deutschen Kita-Preis 2019“ hatten sich bundesweit 1.600 Kitas und Bündnisse für frühe Bildung beworben. Von ihnen wurden 25 in der Kategorie „Kita des Jahres“ nominiert. Mit dabei waren drei Einrichtungen aus Baden-Württemberg. Eine davon ist das evangelische Eltern-Kind-Zentrum Kieselgrund im Stadtteil Hochstätt, das nun zu den zehn Finalisten gehört. Auf die Gewinner warten am 13. Mai in Berlin stattliche Preise: die erstplatzierte Einrichtung erhält 25.000 Euro, die vier Zweitplatzierten werden mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet.
Doch zuvor besucht ein Experten-Team der deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Internationalen Akademie Berlin (INA) die evangelische Kita, um sich einen Eindruck von der Arbeit vor Ort zu machen. Dazu gehören dann auch eine Gruppendiskussion mit dem pädagogischen Team, Interviews mit der Kita-Leitung und dem Träger sowie Gespräche mit Eltern.
Letztendlich entscheidet eine 18-köpfige Jury über die Preisvergabe. Dabei geht es insbesondere darum, die die Einrichtungen die Kinder in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellen und wie Eltern an ihrer Arbeit mitwirken können. Außerdem ist relevant, wie die Kita-Teams aus ihren Erfahrungen lernen und wie sie Nachbarschaft einbeziehen. Der Kita-Preis achtet nicht ausschließlich auf gute Ergebnisse, sondern würdigt auch gute Prozesse. Denn Qualität in der frühen Bildung, so der Auslober, hat viele Gesichter.
Der mit insgesamt 130.000 Euro dotierte Deutsche Kita-Preis wird in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ vergeben. Wer von den zehn Kita-Finalisten im Mai 2019 bei der Preisverleihung in Berlin die Auszeichnung entgegennehmen wird, entscheiden Experten und eine unabhängige Jury. ps
Weitere Informationen: Der Deutsche Kita-Preis ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Karg-Stiftung, Eltern, dem Didacta-Verband und der Deutschen Weihnachtslotterie.

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