Paypal-Betrug: Seniorin tappt in fiese Falle und verliert 1.849 Euro
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Rhein-Pfalz-Kreis. Eine 82-jährige Frau aus dem Rhein-Pfalz-Kreis ist in der vergangenen Woche Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden – und verlor dabei 1.849 Euro.
Alles begann mit einer E-Mail, die angeblich von PayPal stammte. Die Seniorin klickte auf den beigefügten Link und gab dort persönliche Daten ein. Kurz darauf erreichte sie per Post die nächste beunruhigende Nachricht: Aus dem Ausland seien Buchungsanfragen für ihre Kreditkarte gestellt worden. Die Karte wurde gesperrt – doch die Betrüger ließen nicht locker.
Wenig später klingelte das Telefon. Am anderen Ende meldete sich ein Mann, der sich als Mitarbeiter der IT-Sicherheit ihrer Sparkasse ausgab. Für eine angeblich notwendige Transaktion müsse sie sich in ihr Online-Banking einloggen. In Sorge um ihr Geld folgte die 82-Jährige den Anweisungen – und bestätigte per Push-TAN vermeintlich offene Buchungen. Tatsächlich gab sie damit Überweisungen frei.
Am Ende stand ein Schaden von 1.849 Euro.
Die Polizei Schifferstadt warnt eindringlich: Weder PayPal-Mitarbeiter noch Bankangestellte nehmen in solchen Fällen telefonisch Kontakt zu Kunden auf und fordern zur Freigabe von Transaktionen auf. Bürgerinnen und Bürger sollten niemals unbekannte Apps installieren oder Fremden Zugriff auf ihre Geräte gewähren. Wer unsicher ist, sollte direkt bei seiner Bank oder der Polizei nachfragen – und im Zweifel sofort auflegen. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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