Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Helfer-Schar in blauen Shirts: 4.500 Menschen beim Freiwilligentag in Rhein-Neckar engagiert

Wir schaffen was – unter diesem Motto haben sich heute beim siebten Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar wieder viele Tausend Menschen für die Gemeinschaft engagiert. Unter Einhaltung örtlicher Corona-Regeln gingen nach ersten Schätzungen zwischen Bensheim in Südhessen, Buchen im Odenwald und Bad Bergzabern in der Südpfalz rund 4.500 Freiwillige ans Werk. In 65 Städten und Gemeinden wurde bei rund 300 Mitmach-Aktionen für die gute Sache gesäubert, geschrubbt, gestrichen, geschraubt, gepflanzt, gespielt, gelesen, gelernt, getüftelt, gebastelt, musiziert, renoviert, repariert und vieles mehr.

Große Hilfsbereitschaft

„Die Bereitschaft der Menschen in der Region, sich für eine gute Sache einzusetzen, ist außergewöhnlich. Einfach beeindruckend, was heute in Rhein-Neckar trotz der Corona-Einschränkungen durch Teamwork alles geschafft wurde“, zog Michael Heinz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und Vorstandsmitglied der BASF, am Nachmittag ein erstes Fazit. Die ersten Aktionen waren bereits am frühen Morgen angelaufen. Heinz machte sich auf einer „Drei-Länder-Tour“ durch die Region ein persönliches Bild von den Aktionen. Am Mittag traf er sich unter anderen mit Jutta Steinruck (Vorstandsmitglied ZMRN e.V., Oberbürgermeisterin), in Ludwigshafen, wo bei einem der größten Projekte des Tages insgesamt 170 Helfer, größtenteils Beschäftigte der BASF, Wege und Grünflächen entlang des Rheinufers von Abfall befreiten.

Dank an alle Helfer und Organisatoren
Seine Anerkennung richtete Heinz an alle, die mit Umsicht und Abstand den Tag über anpackten sowie die Projektanbieter, die sich das ganze Jahr über ehrenamtlich engagieren. „Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer und Organisatoren. Sie haben in diesem ohnehin beispiellosen Jahr, in dieser herausfordernden Zeit ein weithin sichtbares Zeichen für die gesellschaftliche Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements gesetzt“, so Heinz, der im Laufe des Tages bei weiteren Projekten in Lampertheim und Mosbach auch selbst mit anpackte – im Odenwald-Zentrum beim „Stadt-Putz-Tag“ zusammen mit Oberbürgermeister Michael Jann, der betonte: „Viele gemeinnützige Einrichtungen und Kommunen haben erfolgreich die Werbetrommel gerührt und Menschen animiert, vor Ort mitzumachen. Wir hoffen, viele sind durch das Event auf den Geschmack gekommen, sich auch über den Tag hinaus
längerfristig für eine gute Sache in ihrer Kommune zu engagieren.“

Knapp 300 Mal eine Bühne für das Ehrenamt in 65 Orten
Zum Freiwilligentag wurden im Vorfeld 298 Projekte (287 analoge und 11 digitale Aktionen) angemeldet, davon 88 im badischen, 82 im hessischen und 117 im pfälzischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Bandbreite spiegelte die gesamte Vielfalt des Ehrenamts und reichte von handwerklichen Projekten in Vereinen über Umweltaktionen in Naturschutzgebieten bis hin zu „kontaktlosen“ (z.B. Kuchenbacken fürs Seniorenheim) oder auch digitalen Angeboten (z.B. Online-Seminare zur Stärkung des Vereinswesen). Die meisten Mitmach-Aktionen fanden ähnlich wie in den Vorjahren in Ludwigshafen, Heidelberg, Lampertheim, Bürstadt und Mannheim statt. Aber auch in vielen kleineren Gemeinden wie Meckesheim (Rhein-Neckar-Kreis), Bobenheim am
Berg (Kreis Bad Dürkheim) oder Biblis (Kreis Bergstraße) krempelten die Helfer die Ärmel hoch, um langgehegte Herzenswünsche zu erfüllen.

Große Resonanz trotz besonderer Umstände
Die überwiegende Mehrheit der Helfer hatte sich über www.wir-schaffen-was.de bereits im Vorfeld für den Freiwilligentag registriert, aufgrund des guten Wetters und unter Beobachtung der aktuellen Situation vor Ort gingen aber auch vielerorts spontane Freiwillige ohne vorherige Anmeldung über die Plattform tatkräftig ans Werk. Insgesamt betätigten sich beim siebten Freiwilligentag rund 4.500 Helfer.

Große und kleinere Firmen engagieren sich
In vielen Orten erhielten die gemeinnützigen Einrichtungen tatkräftige Unterstützung von Unternehmen. So spendeten Firmen Materialien, brachten ihr Know-how ein oder spuckten selbst in die Hände. Das Baumarkt-Unternehmen Hornbach spendete zusätzlich zu Materialien im Vorfeld noch einige Stunden tatkräftige Unterstützung vor Ort. „Viele unserer Beschäftigten leben und arbeiten verteilt über die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar. Uns liegt daher viel daran, dass die Region lebenswert ist und bleibt“, sagte Albrecht Hornbach (Vorstandsmitglied ZMRN e.V. und Präsident der IHK Pfalz). Unternehmen wie Südzucker,
Engelhorn, Renolit, Bombardier und Schweickert waren ebenfalls mit Firmenteams in Projekten am Werk.

Online-Angebote gut angenommen
Erstmals beim Freiwilligentag Metropolregion Rhein-Neckar gab es auch „kontaktlose“ digitale Angebote in Form von Online-Seminaren, zum Beispiel zur Stärkung des Vereinswesens, die von SAP unterstützt wurden: „Dieses Jahr hat gezeigt, dass digitale Angebote für ehrenamtliches Engagement eine wertvolle Erweiterung und Ergänzung darstellen können – gerade dann, wenn andere Formate nicht möglich sind. Als Mitbegründer des Freiwilligentages sind wir als SAP darum stolz darauf, auch die digitale Premiere mit unseren Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen“, unterstrich Alexandra van der Ploeg, Leiterin Corporate-Social-Responsibility bei SAP.

Vorfreude auf 2022
Als Dankeschön erhielten alle Helfer das blaue „Wir schaffen was“-TShirt. Die meisten Mitschaffer dürften den Freiwilligentag allerdings noch aus einem anderen Grund in guter Erinnerung behalten: „Ein Samstag abseits des normalen Vereinsgeschehens voller Aktivitäten und Spaß mit vielen Helfern. Das ist gerade in der jetzigen Zeit besonders wertvoll – unsere Ideen und Vorbereitungen für diesen Tag haben sich absolut gelohnt“, bilanzierte stolz und zufrieden Sabine Gärtner vom Projekt „Unsere Jahnhalle soll wieder erstrahlen“ in Lampertheim (Hessen), stellvertretend für viele Organisatoren. Kein Wunder also, dass für viele Helfer und gemeinnützige Einrichtungen bereits jetzt feststeht, dass sie auch beim nächsten Freiwilligentag am Samstag, dem 17. September 2022 wieder das blaue „Wir schaffen was“-Shirt überstreifen werden.

Zum Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar
Der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar wurde 2008 zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Wir schaffen was“ wird er seitdem alle zwei Jahre am
dritten Samstag im September durchgeführt. Er ist eingebettet in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements und war mit zuletzt 7.500 Teilnehmern die bundesweit größte Veranstaltung dieser Art. Der Freiwilligentag 2020 wurde unterstützt durch BASF SE, SAP SE, HORNBACH Baumarkt AG, engelhorn GmbH, GO7 AG, Erdt Concepts, WallDecaux, Verkehrsverbund Rhein-Neckar, MercedesBenz Nutzfahrzeugzentrum Mannheim, SV SparkassenVersicherung und wob AG. Die Mannheimer Kreativagentur GO7 hatte erstmals die Gesamtkoordination übernommen. Die Kommunen in den 15 Stadt- und Landkreisen der Metropolregion
fungieren als lokale Schnittstelle zu den Projektanbietern und ehrenamtlichen Helfern. Alle Fragen rund um den Freiwilligentag beantwortet das Organisationsteam: Tel. 0621 10708-444, freiwilligentag@m-r-n.com

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Autor:

Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim aus Lambsheim-Heßheim

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