Trauer nach CSD-Anschlag: Heidelberg setzt Zeichen
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Heidelberg. Nach dem tödlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin zeigt die Stadt Heidelberg öffentlich Solidarität mit der queeren Community. Vor dem Rathaus wurden Regenbogenfahnen mit Trauerflor gehisst.
Bei dem Angriff am Samstag, 25. Juli, wurde ein Mensch getötet. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt. Die Stadt Heidelberg spricht von einem Angriff auf die offene Gesellschaft und auf Menschen, die für Sichtbarkeit, Freiheit und gleiche Rechte eintreten.
Stadtspitze verurteilt die Tat
Oberbürgermeister Eckart Würzner erklärte, Gewalt gegen queere Menschen treffe die Grundfesten des demokratischen Zusammenlebens. Heidelberg verurteile die Tat mit aller Deutlichkeit. Auch Bürgermeisterin Stefanie Jansen äußerte sich zu dem Anschlag. Öffentliche Räume müssten Orte bleiben, an denen jeder Mensch sichtbar sein könne und sich sicher fühle. Hass und Terror dürften nicht dazu führen, dass Menschen sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen.
Mahnwache am Dienstag geplant
Für Dienstag, 28. Juli, ist um 19 Uhr eine Mahnwache des Queerfeministischen Kollektivs und des Migrationsbeirats Heidelberg geplant. Die Veranstaltung soll voraussichtlich auf dem Universitätsplatz stattfinden. Bürgermeisterin Stefanie Jansen wird als Vertreterin der Stadt teilnehmen.
Heidelberg verweist auf Rolle als „Rainbow City“
Die Stadt bezeichnet Vielfalt und die Anerkennung unterschiedlicher Lebensweisen als festen Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Heidelberg verstehe sich seit Jahren als offene und vielfältige Stadtgesellschaft.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |