Unfall auf A656: Betrunkener fährt rückwärts zur Abfahrt – hoher Sachschaden
- Auf der A656 am Autobahnkreuz Heidelberg ist ein Ford Mustang nach einem missglückten Wendemanöver auf einem Betonblock gelandet. Die Polizei stellte bei dem 35-jährigen Fahrer rund 2,1 Promille fest.
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Heidelberg. Am Sonntag, 30. August, gegen 3 Uhr meldete eine unbeteiligte Verkehrsteilnehmerin einen Unfall auf der A656 am Autobahnkreuz Heidelberg, wie das Polizeipräsidium Mannheim berichtet. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers Mannheim-Seckenheim traf vor Ort auf ein allein verunfalltes Auto. Der Wagen stand auf einem Betonblock der Fahrbahnbegrenzung aufgebockt. Der 35-jährige Fahrer blieb unverletzt.
Nach Angaben der Polizei wollte der Mann eigentlich die Abfahrt in Fahrtrichtung Karlsruhe nehmen. Er gab an, das Auto sei einfach geradeaus weitergefahren. Deshalb fuhr er zunächst auf der Parallelfahrbahn weiter. Dann entschied er sich, auf dem Standstreifen rückwärts entgegen der Fahrtrichtung in Richtung der verpassten Abfahrt zu fahren, um auf Höhe der Tangente zu wenden. Beim Wendemanöver stieß das Heck seines Ford Mustang gegen zwei Leitpfosten und ein Verkehrszeichen. Danach kam der Wagen in der beschriebenen Endstellung zum Stehen.
Am Ford Mustang entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Das Auto musste von einer Fachfirma abgeschleppt werden. Der Schaden an den Leitpfosten und dem Verkehrszeichen wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Bei der Unfallaufnahme zeigte sich, dass der 35-Jährige stark alkoholisiert und nicht mehr fahrtauglich war. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab rund 2,1 Promille. Der Mann wurde zum Autobahnpolizeirevier Mannheim-Seckenheim gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Seinen Führerschein behielt die Polizei ein.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |