Schwerer Fall von Tierschändung in Heddesheim
Pferden Wunden im Schulter- und Genitalbereich zugefügt

Hinweise erbittet die Polizei unter der Notrufnummer 110 oder an das Polizeirevier Ladenburg, Telefon 06203 9305-0.
  • Hinweise erbittet die Polizei unter der Notrufnummer 110 oder an das Polizeirevier Ladenburg, Telefon 06203 9305-0.
  • Foto: Needham
  • hochgeladen von Christian Gaier

Heddesheim. Ein schwerer Fall von Tierquälerei schockiert derzeit nicht nur die Pferdeliebhaberinnen und Pferdeliebhaber im Heddesheimer Ortsteil Muckensturm, wie die Polizei berichtet. Bereits seit Anfang Juni häuften sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim Straftaten, bei denen Pferde vorsätzlich verletzt wurden. Hierbei wurden den Tieren nach Angaben der Polizei zumeist durch Schneidwerkzeuge Wunden im Schulter- und Genitalbereich zugefügt. Konkrete Hinweise auf den oder die Täter konnten bislang noch nicht erlangt werden.

Die Taten ereigneten sich auf Höfen und Stallungen in den Ortschaften Heidelberg-Pfaffengrund, Plankstadt und Dilsberg sowie zuletzt im Heddesheimer Ortsteil Muckensturm.Durch die Vorfälle fühlen sich die Pferde- und Gutshofbesitzer schockiert und in hohem Maße in ihrem Sicherheitsempfinden beeinträchtigt. Verdächtige Wahrnehmungen in Bezug auf unbekleidete Personen, die - teils mit Messern bewaffnet - in den an die Pferdekoppeln angrenzenden Feldgebieten festgestellt wurden, verstärken diese Unsicherheit zunehmend.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat nach Bekanntwerden der Taten umfangreiche Ermittlungen aufgenommen und zwischenzeitlich die Ermittlungsgruppe "Koppel" eingerichtet. Unter der Federführung des Arbeitsbereichs Gewerbe & Umwelt wurden in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und des Polizeireviers Ladenburg bereits umfangreiche Maßnahmen getroffen, die nun noch deutlich forciert und erweitert wurden. Durch täterorientierte Ermittlungsarbeit sollen mit Hilfe der Kriminaltechnik die bislang unbekannten Täter identifiziert und überführt werden. Die Tatumstände werden laut Pressemitteilung der Polizei akribisch aufgearbeitet und ein Schwerpunkt der Ermittlungsarbeit liegt im Bereich der umfassenden Suche und Sicherung von materiellen Tatspuren, deren forensische Auswertung objektive Hinweise auf den oder die Täter liefern kann.

Die Ermittler des Polizeipräsidiums Mannheim stehen dazu in engem Kontakt und Austausch mit den Pferdebesitzern und auch den Reiterhöfen und beraten über mögliche Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Pferde, insbesondere zur Nachtzeit. Zudem werden Verhaltenshinweise gegeben zum Umgang mit verdächtigen Wahrnehmungen und dem Feststellen verdächtiger Personen und Fahrzeugen.Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Mannheim hat einen speziellen Flyer in Form einer Checkliste entworfen, der Sicherheitshinweise für Pferde-/ und Stallbesitzer enthält. Diese Checkliste wird an die Höfe, Stallungen und auch Pferdebesitzer verteilt.
Ebenso wurde ein Podcast aufgenommen, der unter anderem Verhaltenshinweise für Pferde-/ und Stallbesitzer enthält. Dieser Podcast ist unter nachfolgendem Link abrufbar:

https://ppmannheim.polizei-bw.de/pferdeschaendungen-in-der-region-tipps-und-checkliste-fuer-pferdebesitzer-und-reiterhofbetreiber/

Erneut bittet die Polizei darum, die Augen offenzuhalten, wachsam zu sein und verdächtige Wahrnehmungen und Beobachtungen an oder im Umfeld von Reiterhöfen und Stallungen umgehend der Polizei zu melden. Auch scheinbar harmlos erscheinende Ereignisse und Feststellungen könnten dazu beitragen, den Fall aufzuklären und einen Tatverdächtigen zu überführen. Hinweise erbittet die Polizei unter der Notrufnummer 110 oder an das Polizeirevier Ladenburg, Telefon 06203 9305-0. ps

Autor:

Christian Gaier aus Mannheim

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