Hambrücken ist ab sofort unter der Behördenrufnummer 115 erreichbar
Service für Bürger, Erleichterung für Mitarbeiter

Bürgermeister Thomas Ackermann höchstpersönlich tätigte einen 115-Testanruf, um sich von der Service-Qualität der 115 zu überzeugen.
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  • Bürgermeister Thomas Ackermann höchstpersönlich tätigte einen 115-Testanruf, um sich von der Service-Qualität der 115 zu überzeugen.
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Hambrücken. Seit einigen Tagen nun schon ist die Gemeinde Hambrücken an die allgemeine Behördenrufnummer 115 angeschlossen. Dort erfahren die Bürger alles rund um die Serviceleistungen ihres Rathauses aber auch jeder anderen teilnehmenden Kommune.

„Ich könnte also von Karlsruhe nach München ziehen und schon von hier aus über die 115 erfahren, wo und wann ich mich ummelden kann, welche Formulare ich benötige und was ich mitbringen muss. Ich kann mir die Formulare - so weit hinterlegt - über die 115 auch per E-Mail zuschicken lassen“, erklärte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Idee hinter der einheitlichen Auskunftsnummer, die bereits 21 von 32 Kommunen im Landkreis Karlsruhe nutzen.

Testanruf bestätigt: hervorragender Service

Nun ist also auch Hambrücken mit an Bord: Zum Pressetermin am Mittwoch, 1. August, gab es einen Testanruf von Bürgermeister Thomas Ackermann: Er wolle einen Hund anmelden und sein Grundstück mulchen lassen, so die Testanfrage. Schnell, zuvorkommend und kompetent erhielt er Auskunft, bekommt sogar die nötigen Formulare zugeschickt. Aber der Service ist nur so gut, wie es der Input der Gemeinden zulässt, weiß Landrat Schnaudigel. Die in der Datenbank hinterlegten Informationen müssen aktualisiert und gepflegt werden, wie etwa eine städtische Webseite. Darum kümmert sich im Hambrücker Rathaus Susanne Sorge: Für sie und ihre Kollegen ist der neue Service auch eine große Entlastung. „Wir können uns jetzt viel besser um das eigentliche Tagesgeschäft im Rathaus kümmern, müssen nicht mehr so häufig über das Telefon beraten“, hofft sie. Denn auch wenn vieles sich bereits über das Internet erledigen lässt, nutzen viele – gerade ältere Menschen – immer noch gerne das Telefon – da ist eine einheitliche Nummer für alle Belange besonders wichtig und hilfreich. Die 115- Anrufe laufen in einem Callcenter bei der Stadt Karlsruhe ein, dort arbeiten 32 Menschen, darunter acht, die das Landratsamt für diesen Dienst abstellt. Im Jahr 2017 wurden dort rund 220.000 Anrufe aus dem Stadt- und Landkreis abgewickelt – die meisten Kontakte erhalten gleich beim ersten Anruf die gewünschte Information, aber auch weiterverbinden kann das 115-Serviceteam.

Immer erreichbar, immer zum Ortstarif

Erreichbar ist die 115 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und sollte einmal jemand die Nummer mit dem Notruf 112 verwechseln, kann sofort in die Karlsruher Rettungsleitstelle weiterverbunden werden. Die Nutzung des Angebots ist für Kommunen im Landkreis im Übrigen kostenlos, wird über die Kreisabgabe abgedeckt. Und der Bürger zahlt den normalen Ortstarif, für den die meisten Haushalte ja mittlerweile eine Flatrate haben – für alle Teilnehmer also eine win-win-Situation.

Bürgermeister Thomas Ackermann höchstpersönlich tätigte einen 115-Testanruf, um sich von der Service-Qualität der 115 zu überzeugen.
Bürgermeister Thomas Ackermann (link) und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (rechts) - die Verträge sind unterschrieben: Hambrücken ab sofort ist Teil der Behördenrufnummer 115

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