Hambrücken schlägt ein neues Kapitel Schulgeschichte auf
"Nicht in Geld aufzuwiegen"

Alexander Weindel (2.v.l.) vom verantwortlichen Planungsbüro überraschte Bürgermeister Thomas Ackermann, Andreas Bensching, Rektor der Pfarrer Graf-Schule, und Stephan Walter, Rektor der Gemeinschaftsschule, (v.l.) mit einem Tischfußballspiel für die frisch sanierte Schule.
  • Alexander Weindel (2.v.l.) vom verantwortlichen Planungsbüro überraschte Bürgermeister Thomas Ackermann, Andreas Bensching, Rektor der Pfarrer Graf-Schule, und Stephan Walter, Rektor der Gemeinschaftsschule, (v.l.) mit einem Tischfußballspiel für die frisch sanierte Schule.
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Hambrücken. Die neuen Schulräume in Hambrücken sind jetzt auch offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Am Freitag traf man sich zur Feierstunde im Forum, um ein neues Kapitel der Hambrücker Schulgeschichte aufzuschlagen.

Mehr als fünf Millionen Euro hat die Gemeinde Hambrücken in die Sanierung der Schule gesteckt, um sowohl den Grundschülern der Pfarrer Graf-Schule als auch den Klassen 8 bis 10 der Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken das Lernen in neuen, hellen und modern eingerichteten Räumen zu ermöglichen.Weil es zu Anfang Verzögerungen bei den Planungen gab, musste der Schulbeginn an der Gemeinschaftsschule in Hambrücken um ein Jahr verschoben werden. So lange wurde eine zusätzliche Klasse in Forst weiter beschult, obwohl die Platzverhältnisse dort eng waren und wegen eines Wasserschadens sogar auf Container ausgewichen werden musste.

Jetzt allerdings freut sich Bürgermeister Thomas Ackermann, dass mit den älteren Schülern auch ordentlich Leben in die Ortsmitte Hambrückens zurückgekehrt ist. „Wir haben die Zukunft unserer Bildungslandschaft mit unseren Gemeinderatsbeschlüssen nachhaltig gestärkt und gesichert“, sagte der Bürgermeister.

Die Schulräume sollen künftig auch Nicht-Schülern als Begegnungs- und Veranstaltungsort dienen. Diese Bereicherung könne nicht in Geld aufgewogen werden. „Jeder Euro der Investitionssumme hat seine Berechtigung“, ist sich Ackermann sicher.

Von einem „sportlichen Zeitfenster“ sprach Alexander Weindel vom verantwortlichen Planungsbüro. Die klare Baustruktur und die massive Bauweise hätten eine gute Grundlage geboten, um nach dem Umbau ein funktionierendes Schulhaus zu erhalten. Um die funktionalen Zusammenhänge zu stärken und erkennbare Fachbereiche zu schaffen, wurden Räume getauscht und Zuordnungen geändert. Es gibt jetzt eine neue Lehrküche sowie einen neuen Lehrraum für Naturwissenschaften, Fassade und Dach wurden saniert und das Gebäude in Sachen Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht.

CDU-Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger und Gemeinschaftsschulleiter Stephan Walter waren sich in ihren Grußworten einig: Schulen wie auch Gemeinden brauchten derzeit keine weiteren Strukturdebatten. Die Werkrealschulen in die neue Zeit zu führen, sei schweißtreibende Arbeit, stellte Schulamtsdirektorin Elisabeth Groß fest. Die Erfolgsgeschichte Lußhardtschule könne nun weiter geschrieben werden.

Fast drei Jahre lang herrschte an der Pfarrer Graf-Schule Ausnahmezustand. Und vermutlich werde es auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis alles da ist, wo es hingehört, doch jetzt sei Licht am Ende des Tunnels zu sehen, freute sich der Rektor der Grundschule, Andreas Bensching.
Bereits im kommenden Jahr werden etwa 30 Schüler die Hambrücker Schule mit dem Hauptschulabschluss verlassen; im Jahr 2020 wird es die ersten Absolventen mit Realschulabschluss geben.

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