Hambrücker Gemeinderat hört den aktuellen Polizeibericht
Eine der sichersten Gemeinden im Landkreis

Hambrücken. Christopher Moll, Leiter des Polizeireviers Philippsburg und Polizeihauptkommissarin Anke Gromer-Mahl, Leiterin des Polizeipostens Bruhrain berichteten dem Gemeinderat über die aktuellen Statistiken. So wurde die Lußhardtgemeinde zum wiederholten Mal als eine der sichersten Gemeinden sowohl des Landkreises als auch von ganz Baden-Württemberg eingestuft.

70 Prozent der Straftaten aufgeklärt

Mit 24 Delikten pro tausend Einwohner (Vorjahr: 22) liegt die Gemeinde unter dem Landkreisschnitt, der 39 Delikte je tausend Einwohner ausweist. Dabei sei bereits Baden-Württemberg bei 53 Delikten pro tausend Einwohner als weit unterdurchschnittlich in Deutschland zu sehen. Positiv fiel daher auch die Resonanz des Gemeinderates auf den Bericht aus. Ausführlich war Moll zuvor auf die Arbeit des Polizeireviers Philippsburg eingegangen. Auch im Asylbereich gebe es in Hambrücken keinerlei Auffälligkeiten, was auch in der guten Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsinitiative „minham“ begründet sei. Im Bereich der Kriminalstatistik ist die Gesamtzahl der Straftaten (Diebstahl, Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz) mit insgesamt 124 im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent zurückgegangen.

Dabei wurden fast 70 Prozent aller Straftaten aufgeklärt, was einer Steigerung der Aufklärungsquote von 25 Prozent entspricht. Es wurden 66 Täter ermittelt, von denen 37 ihren Wohnort in Hambrücken haben. Auch im Bereich der Jugendkriminalität gebe es mit 24 Prozent der Delikte insgesamt keinerlei Auffälligkeiten im Vergleich zu anderen Kommunen. Auch für das laufende Jahr 2018 sei eine gute Entwicklung absehbar.

Angriff auf Polizisten

Leider, so hatte Moll auch einen Wermutstropfen zu verkünden, sei auch die Gemeinde Hambrücken kein weißer Fleck mehr was tätliche Angriffe auf die Polizei oder Rettungskräfte angehe. Hier sei im vergangenen Jahr ein tätlicher Angriff zu verzeichnen gewesen.
Die Zahl der Verkehrsunfälle sei leicht zurückgegangen, erläuterte Anke Gromer-Mahl dem Gremium. Glücklicherweise sei auch im Jahr 2017 kein Verkehrstoter zu beklagen gewesen. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden sei allerdings von acht auf zehn gestiegen, stellte sie fest. Wie im Jahr 2016 wurde ein Fußgänger leicht verletzt. Ebenso verunfallte ein Radfahrer. Hier war weder ein Kind noch ein Senior vertreten.

Die Verkehrsunfälle verteilten sich entlang der Hauptverkehrswege, bauliche Probleme mussten in keinem Fall als Unfallursache festgestellt werden. Unfallschwerpunkte seien daher nicht erkennbar. Bürgermeister Thomas Ackermann dankte den beiden Beamten für die gute und reibungslose Zusammenarbeit zum Wohle der Kommune und betonte insbesondere auch das direkte und schnelle Miteinander zwischen der Ortspolizeibehörde im Rathaus und dem Polizeirevier. Dem Dank schlossen sich die Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen uneingeschränkt an. jk

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