Der Einzeleintritt wird teuerer
Zuverlässige Öffnungszeiten am Heidesee

Der Forster Gemeinderat hat einen Konsens in puncto Öffnungszeiten am  Heidesee gefunden.
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Forst. In einer über vierstündigen Gemeinderatssitzung im Hubertussaal des Jägerhauses rangen die Fraktionen des Forster Gemeinderates am Dienstagabend um den einzigen Tagesordnungspunkt: die Öffnungszeitenvarianten des Freizeitparkes Heidesee. Auf Antrag der CDU Fraktion wurde über jeden der 14 Punkte  der Verwaltungsvorlage einzeln abgestimmt.

Trotz ausführlichen Diskussionen gelang es den Räten unter der Leitung von Bürgermeister Bernd Killinger doch noch einen Konsens zu finden, der die tägliche Öffnung der beliebten Freizeitanlage während der kommenden Sommersaison 2019 gewährleistet.Mit der sogenannten „integrierten Variante“ aus den bisherigen Varianten 4a und 4b für die mögliche Öffnung des Sees, gehen vom 1. Juli bis 31. August die Wasserattraktionen unter Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben in Betrieb.

Während dieser Zeit sind die Öffnungszeiten werktags von 11 Uhr bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 9 Uhr bis 19 Uhr begrenzt. Vor und nach diesen zwei Sommermonaten sind die Wasserrutsche und das Kleinkinderplanschbecken im Winterbetrieb stillgelegt und müssen deshalb nicht durch spezielle Fachkräfte für Bäderbetrieb beaufsichtigt werden. Bereits ab dem 1. Juni gilt die offizielle Seeöffnung, es wird Eintrittsgeld verlangt und das hierfür notwendige Aufsichtspersonal und Wasserretter der DLRG sind vor Ort.

Um das durchschnittliche, jährliche Defizit von 300.000 Euro zu verringern, werden die Eintrittspreise angepasst. Ein Erwachsener zahlt sechs Euro, Ermäßigte drei Euro für den Tageseintritt. Die Frühbuchersaisonkarte, die im Forster Bürgerbüro ab Montag, 15. April, bis zum 31. Mai gekauft werden kann, wird wie bisher 40 Euro kosten.

Das Seegelände ist als Badestelle von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zugänglich und steht als Naherholungsgebiet für die Bürgerschaft zur Verfügung.Bürgermeister Bernd Killinger wies in seiner Einführung darauf hin, dass es bei dieser Abstimmung um eine Grundsatzentscheidung ginge, bei der die Gemeinde Forst in derselben Situation wie viele Bäderbetriebe im Land sei, die einen rechtlich einwandfreien Rahmen für den Betrieb ihrer Anlage suchen.

Ständig steigende arbeitsrechtliche und haftungsrechtliche Auflagen müssen beachtet werden, während die Haushaltsmittel der Kommunen immer knapper bemessen sind.Mit der Beschlussfassung des Gemeinderates ist es der Verwaltung nun möglich bis zum Saisonstart das umfangreiche Konzept umzusetzen, um eine zuverlässige Öffnung des Freizeitparkes Heidesee im Sommer 2019 zu gewährleisten.  ps

Autor:

Cornelia Bauer aus Bruchsal

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