Beide Mannschaften wachsen über sich hinaus und spielen jeweils Saisonbestleistung
Starker Auftritt in Mehlingen reicht am Ende zum knappen Sieg in der Pfalz - 2. Tabellenplatz weiter verteidigt

Der Ettlinger Gerd Wolfring mit vollem Körpereinsatz
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  • Der Ettlinger Gerd Wolfring mit vollem Körpereinsatz
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In der 11. Spielwoche musste die SG Ettlingen in der 2. Bundesliga Süd Männer zum SKC Mehlingen (bei Kaiserslautern) reisen. "Die Mehlinger sind auf ihren nicht unbedingt leicht zu spielenden Heimbahnen brandgefährlich und dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Sie können zuhause jeden Gegner besiegen. Man muss die Bahnen lesen und dann auch noch bespielen können, um hier zu siegen", so Dieter Ockert, Mannschaftskapitän der Ettlinger Sportkegelmannschaft, vor dem Spiel. "Nur wenn wir hier heute 5650 Kegel oder mehr auf die Bahnen bringen, haben wir eine realistische Chance". Dass diese Zahl an diesem Tag allerdings nicht reichen sollte, wusste der Ettlinger Mannschaftsführer zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Zu Beginn des Spiels vertrauten die Ettlinger ihrem eingespielten Startpaar mit Gerd Wolfring und Jörg Schneidereit und wollten damit gegen Markus Simon und Marc Rahm auf Mehlinger Seite gleich mit einem Vorsprung ins Spiel starten. Gerd Wolfring begann mit 502 Kegel stark und konnte seine gute Form am Ende mit 988 Kegel bestätigen. Damit konnte er seinem Bahnnachbarn Markus Simon, der 943 Kegel erzielte, gleich wichtige 45 Kegel abnehmen. Jörg Schneidereit, an diesem Tag nicht ganz so gut aufgelegt, zeigte mit 917 Kegel ein solides Ergebnis und ließ damit seinen Nebenmann Marc Rahm mit 929 Kegel nicht allzu weit entkommen. Damit war das Spiel bei 33 Kegel Vorsprung für die Nordbadener noch völlig offen und das Ettlinger Mittelpaar bekam eine Aufgabe mit auf den Weg, die es zu lösen galt.

Im Mittelpaar hatten nun Andreas Wolf und Rainer Grüneberg gegen Mario Dietz und David Rahm alle Hände voll zu tun, um den Vorsprung zu verwalten. Andreas Wolf, der sich derzeit in guter Form befindet und für den derzeit in Serbien weilenden Miroslav Pesko eingesprungen war, löste seine Aufgabe mit 924 Kegel gut, konnte aber nicht verhindern, daß Mario Dietz mit 947 Kegel an ihm vorbeizog und den Vorsprung fast im Alleingang egalisierte. Rainer Grüneberg, der sich auf schweren Bahnen wohlfühlt, zeigte mit 953 Kegel sein Potenzial und glich so seinen Bahnnachbarn David Rahm aus, der gute 951 Kegel zu Fall brachte. Der Vorsprung schmolz auf dünne 12 Kegel und spätestens jetzt war klar, daß dies ein Spiel auf Messers Schneide werden würde.

Die Last des Siegs lag nun auf dem bewährten Ettlinger Schlußpaar Thomas Speck und Dieter Ockert, die mit Daniel Matheis und Andres Rahm zwei potente Gegner gegen sich hatten, welche jederzeit das Spiel im Alleingang würden entscheiden können. Die beiden Ettlinger begannen aber stark und schraubten den Vorsprung zur Halbzeit auf 65 Kegel und alles sah nach einem klaren Sieg aus. Allerdings gaben die beiden Mehlinger Schlußspieler auf den letzten beiden Bahnen nochmals mächtig Gas und konnten sich gefährlich nähern. Thomas Speck zeigte einen bärenstarken Auftritt und konnte mit 999 Kegel seinen Kontrahenten Daniel Matheis mit 963 Kegel auf Distanz halten. Dieter Ockert verpatzte nach starkem Beginn seine dritte Bahn und blieb am Ende mit immer noch starken 992 Kegel trotzdem hinter seinem Nebenmann Andreas Rahm, der mit 1010 Kegel das Tagesbestergebnis erzielte.

Mit 5743 Kegel zu 5773 Kegel konnten die Ettlinger am Ende das Spiel gewinnen, wobei der Angriff der Mehlinger gottseidank etwas zu spät kam, so dass der knappe Vorsprung über die Ziellinie gebracht werden konnte. Beide Mannschaften spielten jeweils Saisonbestergebnis, die Mehlinger lagen über 200 Kegel über ihrem bisherigen Heimschnitt und 130 Kegel über ihrem bisher besten Heimergebnis, die Ettlinger 41 Kegel über ihrem bisher besten Auswärtsspiel in Sembach und 177 Kegel über ihrem bisherigen Auswärtsschnitt. Die Bahnen waren auf den Punkt genau topfit präpariert und ließen die hohen Ergebnisse zu, so dass die zahlreichen Zuschauer auch auf ihre Kosten kamen. Danke auch an die Mehlinger Sportkameraden für die tolle Gastfreundschaft.

Mit diesem Sieg bleibt man weiter punktgleich mit der TSG Heilbronn auf dem 2. Tabellenplatz und kann nun am Samstag, 18.01.2020 etwas entspannter zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten aus Sandhausen reisen und versuchen, auch dort die Punkte zu entführen.

Autor:

Thomas Speck aus Ettlingen

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