Niederlage beim Tabellenführer aus Bobingen trotz gutem Spiel
Erneut knappere Niederlage für die Ettlinger Sportkegler, als es das Ergebnis am Ende aussagt

Bester Ettlinger Spieler an diesem Tag: Thomas Speck
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Die Sportkegler der SG Ettlingen mussten in der 5. Spielwoche zum Tabellenführer SSV Bobingen 1 reisen. Gegen die bayerische Mannschaft aus der Nähe von Augsburg war die Favoritenrolle zwar eigentlich klar verteilt, aber trotzdem wollte man das Spiel so lange wie möglich offen gestalten. Das Ziel, möglichst ein Unentschieden zu erreichen, war eine Vorgabe von Sportwart Thomas Speck und diese wollte man an diesem Tag umsetzen.

Nachdem man die Anfahrt von 250 Kilometer hinter sich gebracht hatte, erreichte man die Kegelbahnen des SSV Bobingen rechtzeitig und hatte so genügend Zeit, sich vorzubereiten. Nach der Begrüßung der beiden Mannschaften durch den Schiedsrichter konnte man das Spiel sogar etwas früher beginnen.

Im Startpaar setzten die Ettlinger Patrik Grün und Gerd Wolfring gegen Marius Bäurle und Daniel Seidl. Patrik Grün bekam es mit dem nominell stärksten Spieler der Bobinger zu tun. Da der Bobinger Spitzenspieler an diesem Tag etwas indisponiert war, tat sich für Patrik Grün eine Möglichkeit auf, die er nutzen wollte. Der erste Satz ging mit 135:132 Kegel an Patrik Grün, den zweiten und dritten Satz musste er mit 136:149 Kegel und 148:161 Kegel abgeben, während er den letzten Satz mit 147:140 Kegel für sich entscheiden konnte. Beim Satzgleichstand von 2:2 Satzpunkten fehlten ihm bei 566 Kegel zu 582 Kegel nur 16 Kegel, um den Mannschaftspunkt zu holen. So ging dieser an den SSV Bobingen. Gerd Wolfring fand gleich in sein Spiel, musste aber den ersten Satz bei 130:164 Kegel abgeben. die anderen drei Sätze konnte er mit 153:133 Kegel, 155:138 Kegel und 143:128 Kegel gewinnen und so mit 3:1 Satzpunkten und 581 Kegel zu 563 Kegel den Mannschaftspunkt für die Ettlinger holen, auch wenn die Bobinger nach 60 Wurf Daniel Seidl gegen Wolfgang Bobinger auswechselten. So stand es nach dem Startpaar 1:1 nach Mannschaftspunkten und 347 Kegel zu 345 Kegel zugunsten der Ettlinger. Das Spiel war also nach dem Startpaar unerwartet offen.

Im Mittelpaar gingen Thomas Speck gegen Ronald Endraß und Rainer Grüneberg gegen Julian Bäurle auf die Bahnen. Thomas Speck musste die ersten beiden Bahnen mit 129:151 Kegel und 166:169 Kegel abgeben, kämpfte sich aber auf den letzten beiden Bahnen mit 153:151 Kegel und 167:146 Kegel wieder an seinen Gegner Ronald Endraß heran. In seinem letzten Wurf hatte es Thomas Speck in der Hand, den Mannschaftspunkt zu holen, aber mit einem 5er ließ er bei 615:617 Kegel den Mannschaftspunkt liegen, was aus Ettlinger Sicht ärgerlich war. Rainer Grüneberg bekam es mit Julian Bäurle zu tun. Im ersten Satz konnte der Bobinger Spieler mit 153:142 Kegel punkten, während Rainer Grüneberg mit 136:128 Kegel den zweiten Satz holte. Den dritten Satz konnte der Bobinger mit 148:132 Kegel für sich gewinnen, während Rainer Grüneberg den letzten Satz mit 148:137 Kegel für sich entscheiden konnte. Leider reichte es bei Satzgleichheit von 2:2 Satzpunkten mit 566 Kegel zu 558 Kegel nicht, um den Mannschaftspunkt nach Ettlingen zu holen. Beim Stand von 3:1 Mannschaftspunkten und 2328 Kegel zu 2320 Kegel war das Spiel immer noch offen. Trotzdem war es sehr ärgerlich, weil im Mittelpaar wegen zehn fehlender Kegel beide Mannschaftspunkte an den Gegner gingen. Hier wurde für die Ettlinger die große Chance vertan, wichtige Punkte zu holen.

Im Schlusspaar mussten nun Dieter Ockert und Andreas Wolf gegen Bernd Herrmann und Tobias Stephan beide Mannschaftspunkte holen sowie 8 Kegel aufholen, um das Spiel zu drehen und den Sieg nach Ettlingen zu holen. Dieter Ockert gab mit 125:156 Kegel gleich den ersten Satz ab, während er den zweiten Satz mit 145:141 Kegel gewinnen konnte. Im dritten vorentscheidenden Satz verlor er mit 129:158 Kegel wichtige Kegel. Den vierten Satz konnte er zwar mit 171:140 Kegel gewinnen, aber am Ende unterlag er bei Satzgleichheit von 2:2 Satzpunkten seinem Gegner mit 570:595 Kegel, so dass ein weiterer Mannschaftspunkt an die Bobinger ging. Andreas Wolf spielte gut auf, aber sein Gegner gewann mit 163:157 Kegel, 154:148 Kegel und 159:124 Kegel die ersten drei Sätze und gewann so vorzeitig den Mannschaftspunkt. Der letzte Satz ging zwar mit 168:159 Kegel noch an Andreas Wolf, was aber keine Rolle mehr spielte. Bei 3:1 Satzpunkten und 635 Kegel zu 597 Kegel war für Andreas Wolf keine Chance mehr, heranzukommen.

Am Ende ging das Spiel auf dem Papier zwar deutlich mit 7:1 Mannschaftspunkten und 3858:3487 Kegel an die Gastgeber, aber das Spiel war deutlich enger, als es das Ergebnis widerspiegelt. Wieder einmal gingen viele Sätze bei Satzgleichstand durch das schlechtere Ergebnis verloren und die Differenz war immer unter 20 Kegel. Das ist ärgerlich, weil die Ettlinger immer an ihren Gegnern dran waren, aber das letzte Quentchen Glück fehlte halt immer, um den Mannschaftspunkt zu holen. Dies ist nun schon das dritte Auswärtsspiel, wo wir eigentlich an den Gegnern dran waren, aber immer wenige Kegel zum wichtigen Mannschaftspunkt fehlten. So gehen die Spiele dann auf dem Papier relativ deutlich verloren, wobei die Differenz des Mannschaftsergebnisses immer um die oder unter 50 Kegel liegt.

Nun folgt am Samstag, den 24.10.2020 das nächste Heimspiel gegen ESV Villingen. Auch hier müssen die Ettlinger aufpassen, zu Hause nicht erneut abgeschossen zu werden. Ein Sieg wäre beim jetzigen Tabellenstand enorm wichtig, also sollte man sich komplett auf das Spiel fokussieren, um dem Gegner möglichst wenig Raum zum Punkten zu geben. Mit einem Sieg könnte man sich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Autor:

Thomas Speck aus Ettlingen

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