Importierter Tollwutfall: PETA kämpft gegen illegalen Welpenhandel
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Hochdorf-Assenheim. Laut einem Bericht der Weltorganisation für Tiergesundheit wurde am 10. Februar bei einem Hund im Rhein-Pfalz-Kreis Tollwut nachgewiesen. PETA fordert jetzt Maßnahmen gegen den Welpenhandel sowie Impflichten.
Das Tier verstarb am 25. Januar. Der Vierbeiner, der nach Angaben der ausländischen Behörden vier Monate alt war, war zuvor zusammen mit anderen Hunden aus Russland nach Deutschland gebracht worden.
Laut der Dokumente soll er gegen Tollwut geimpft gewesen sein. Allerdings soll er laut Untersuchung auch jünger gewesen sein als in den Unterlagen angegeben. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert: „Ob es sich hier um einen geretteten Hund aus dem Tierschutz handelte oder um illegalen Welpenhandel, wissen wir nicht. Fakt ist jedoch, dass durch die mafiösen Netzwerke des illegalen Welpenhandels jedes Jahr viele Tausend Hunde, Katzen und andere Tiere mit gefälschten Papieren nach Deutschland gebracht werden. Viele der Tiere leiden unter ansteckenden Krankheiten und kommen teils aus Tollwut-Risikogebieten. Die Bundesregierung muss endlich den grenzübergreifenden warenartigen Handel mit Tieren stoppen. Menschen, die ein Tier aus dem Ausland adoptieren wollen, sollten dies grundsätzlich nur über einen seriösen Tierschutzverein tun – am besten über das örtliche Tierheim.“
Dies war in Deutschland nicht der einzige Tollwutfall bei einem Welpen in den vergangenen Monaten. PETA rät zudem, die Tollwutimpfung bei Haustieren rechtzeitig aufzufrischen. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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