Die Notwendigkeit für Veränderung in der Kurstadt birgt Chancen
Gemeinsam Zukunft gestalten

Die Böhämmer-Vögelchen als verschiedene Charaktere.
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  • Die Böhämmer-Vögelchen als verschiedene Charaktere.
  • Foto: Frank Cmuchal
  • hochgeladen von Britta Bender

Bad Bergzabern. Am Mittwoch, 29. Januar, hatte Zentrumsmanagerin Susanne Schultz die ortsansässigen Gewerbetreibenden über ihre bisherige Arbeit informiert. Um auch bei den Bürgerinnen und Bürgern für mehr Transparenz zu sorgen und sie zu ermutigen, sich aktiv in die Attraktivierung und Aktivierung der Kurstadt einzubringen, wurde eine Woche später, am Mittwoch, 5. Februar, zur Einwohnerversammlung in Haus des Gastes geladen.
„Gesundheit und Genuss“ ist das Leitbild der Stadt, welches den symbolischen Gehalt Bad Bergzaberns darstellt. Dieses positive Bild gilt es innerlich zu verfestigen und nach außen zu tragen.
Bad Bergzabern habe viele Schätze, zum Beispiel die Kliniken, der Kneipp-Verein, die Südpfalz Therme, die Nähe zum Elsass, Künstler, das Haus des Gastes, Wein, Rosen, Mandeln, eine wunderschöne Landschaft und den Pfälzer Wald. Zahlreiche Vereine engagieren sich und soziales Engagement prägt die Stadt. Der Tourismus ist ebenfalls ein Segen für die Kurstadt.
Der Hamecker ist der Hüter dieser Schätze und ist optisches Markenzeichen der Kurstadt. Entworfen und gezeichnet von Frank Cmuchal, Künstler und Karikaturist aus Dörrenbach. Außerdem hat er mit den unterschiedlichen Böhämmer-Vögelchen eine weitere Werbemöglichkeit geschaffen. Vereine und Institutionen, können die Vögelchen zum Beispiel für ihr Trikot, ihre Aktionen oder Projekte nutzen. Weitere Charaktere zu zeichnen ist möglich.
Bei den neuen Marktkonzepten Fit in den Frühling und HerbstRausch steht das Leitbild selbstverständlich im Vordergrund.
Das Zentrumsmanagement und die Stadtspitze sind offen für Vorschläge, denn es ginge darum, das beste für die Stadt zu erreichen, so Bürgermeister Hermann Augspurger. Auch Ideen zu den Themen Jugend, Gesundheit, Kunst und Kultur sind beispielsweise willkommen.
Dank Image AG wurde viel in Bewegung gesetzt, außerdem gibt es in Bad Bergzabern bereits ein breites Engagement für mehr Nachhaltigkeit. Entsprechende Initiativen sind in der europaweiten Onlinekarte („Karte von morgen“) verzeichnet.
Das Netzwerk Nachhaltigkeit (ursprünglich Nachhaltigkeits AG) hat die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele in den Fokus gerückt.
Diese Beispiele zeigen, wie bedeutungsvoll und unentbehrlich bürgerschaftliches Engagement inzwischen geworden ist.
Beauftragter für Standortmarketing Christian Eberle rief dazu auf, global zu denken und entsprechend vor Ort zu handeln, z.B. bewusst und regional einzukaufen.
Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen, sei immens wichtig, so die Stadtbeigeordnete Ursula Schulz.
Bad Bergzabern ist eine der acht Kommunen, die sich am Projekt „Pfälzerwald: SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ beteiligen. Ausgehend von der Agenda 2030 mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) entwickeln die ausgewählten Kommunen eine Nachhaltigkeitsstrategie mit konkreten Aktionsplänen. Eine Zukunftswerkstatt für Bürgerinnen und Bürger soll entstehen. Vorschläge und Ideen sind willkommen.
Mit viel Engagement hat sich Susanne Schultz die vergangenen Jahre bemüht, die Entwicklung in der Innenstadt voranzubringen und die Leerstände zu beheben.
2016 seien 22 Geschäfte geschlossen worden, informiert sie, dem gegenüber stünden inzwischen 31 Neuansiedlungen. Man werde weiter an der Marktstraße dran bleiben.
Vermisst haben einige Anwesende konkrete Informationen über den Kurpark und die ärztliche Versorgung vor Ort. Hermann Augspurger weiß um das Problem und versicherte, dass Gespräche mit kassenärztlichen Vereinigungen und ortsansässigen Ärzten angedacht seien. Dass sich im Kurpark „nichts tut“ war einfach erklärt; die Aufträge für die Arbeiten seien noch nicht vergeben. Sobald dies geschehen sei, würde mit der Umsetzung der Planungen begonnen. Das bedeute von da an eine Großbaustelle für eineinhalb Jahre. Danach dürfe man sich auf einen attraktiven Kurpark für alle freuen.
Ein schwieriger Prozess stelle die Gestaltung der Homepage dar, viele Regelungen seien zu beachten, informiert Augspurger, außerdem solle sie gut werden und Bestand haben.
Im Rahmen der Renovierung des „Engel“ wird das Stadtmuseum neu gestaltet. Diese Gelegenheit möchte das Organisationsteam der Stadt nutzen, um einen Förderverein ins Leben zu rufen. Dazu werden Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich in unterschiedlicher Form beteiligen können.
Es ginge darum, die Stadt weiter zukunftsfähig und lebenswert für alle zu machen und hierfür benötige man den Rückhalt in der Bevölkerung und ein positives Engagement, appellierte der Stadtchef. beb

Kontaktdaten:
Ursula Schulz, u.schulz@vgbza.de
Zentrumsmanagement, Susanne Schultz
info@raumpsychologie-schultz.de
Gerda Schäfer, Projektleiterin Museum, g.schaefer@vgbza.de, 06343 701601
Hermann Augspurger
h.augspurger@vgbza.de
Telefon 06343 701-600/-601 (Vorzimmer)

Autor:

Britta Bender aus Annweiler

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