Landrat zu Besuch bei der Trachtengruppe im „Dicken Turm“
Deutsch-französische Freundschaft

Landrat Dietmar Seefeldt mit dem Vereinsvorsitzenden Martin Körner (re.) vor dem historischen Vereinsheim im „Dicken Turm“. Dieser war Bestandteil der Stadtmauer von Bad Bergzabern.
  • Landrat Dietmar Seefeldt mit dem Vereinsvorsitzenden Martin Körner (re.) vor dem historischen Vereinsheim im „Dicken Turm“. Dieser war Bestandteil der Stadtmauer von Bad Bergzabern.
  • Foto: Kreisverwaltung
  • hochgeladen von Britta Bender

Bad Bergzabern. Das war ein Besuch in einem Vereinsheim der besonderen Art: Landrat Dietmar Seefeldt stattete nun der Trachtengruppe Bad Bergzabern rund um Vereinsvorsitzenden Martin Körner einen Besuch ab. Das Vereinsheim kann sich sehen lassen, denn dieses hat die Trachtengruppe im „Dicken Turm“ in Bad Bergzabern angesiedelt, einem Teil der alten Stadtmauer.
Seefeldt zeigte sich beeindruckt von dem historischen Vereinsheim, dessen Vereinsmitglieder zwischen 16 und 80 Jahre alt sind. Beim Kurzbesuch verschaffte er sich Einblicke in die Vereinsarbeit und das nicht ohne Grund: der Verein war von Landrat Dietmar Seefeldt ausgewählt worden, um den Landkreis Südliche Weinstraße beim diesjährigen Festzug des Rheinland-Pfalz-Tags in Andernach zu vertreten. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wurde dieser nun abgesagt. „Mit der Trachtengruppe Bad Bergzabern e.V. hatten wir eine Gruppe ausgewählt, die ein Stück pfälzisches Kulturgut in Andernach vertreten hätte. Die Gruppe war bis vor einigen Jahren eine der wenigen Gruppen, die sowohl tanzte als auch sang“, so Seefeldt.
Viele der Trachten der Vereinsmitglieder stammen noch aus der Gründungszeit nach 1952. Besonders hervorzuheben sei die Frauentracht aus einem roten Rock mit aufgesetzter, gestickter Weintraubenborte und der Newelhaube als Kopfbedeckung, wie der erste Vorsitzende betonte.
Bei der Gruppe werde die deutsch-französische Freundschaft gelebt, wie Martin Körner weiter von der Vereinsgeschichte erzählte: „Mit Zustimmung der französischen Widerstandsbewegung und durch die Fürsprache des damaligen Oberbürgermeisters von Dijon, Monsignore Félix Kir, konnte die Trachtengruppe 1956 erstmals nach Frankreich reisen. Hier wurde der Grundstein der burgundisch/rheinland-pfäzischen Freund- und Partnerschaft gelegt.“
Seefeldt begrüßte die enge Partnerschaft zu den französischen Nachbarn, die bei dem Verein „besonders gelebt“ werde. kv

Autor:

Britta Bender aus Annweiler

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