Info-Termin des SV Germania Weingarten / Querelen mit Verband
Ringer-Liga geht konsequent ihren Weg

Im Gespräch: Der Germania-Vorsitzende Ralph Oberacker (re.) und der Europa-Abgeordnete Daniel Caspary
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Ringen. Zu einer Info-Veranstaltung lud kürzlich der SV Germania Weingarten Freunde und Gönner in das "Autohaus Morrkopf" in Weingarten.
Der Vorsitzende Ralph Oberacker ließ die jüngste Vergangenheit Revue passieren und präsentierte zudem einen neuen Sponsor. Zu Wort kam auch der Europa-Abgeordnete Daniel Caspary. Nach der Premierensaison der "Deutschen Ringerliga" (DRL) zog Oberacker ein kurzes sportliches Fazit. „Aus Sicht unseres Vereins war es ernüchternd, wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert.“ Man habe das Gros der Heimspiele verloren, aber man schaue trotzdem wieder positiv in die Zukunft und möchte Ringersport auf hohem Niveau präsentieren und auch die Endrunden-Finalstimmung wieder in die traditionelle Ringerhochburg zurückbringen. Ispringen stelle wiederum einen würdigen Meister.

Im Fokus der Betrachtungen standen naturgemäß die Querelen mit dem Ringerweltverband (UWW) und dem Deutschen Ringerbund (DRB). Die Vergangenheit sei geprägt gewesen von Drohungen und Sanktionen gegen die DRL-Vereine und ihre Athleten. Dennoch habe man Besuchern und Sponsoren hochklassige Ringkämpfe präsentieren können. „Uns wurden immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen. Dabei ging es uns nur um mehr Mitspracherecht und eine adäquate Vermarktung unserer Sportart“, sagte Oberacker. Die Folge waren Strafgebühren und Rechtsstreitigkeiten, die viel Energie gekostet hätten. Dennoch sei man mit der Ligagründung auf dem richtigen Weg. Positiv sei die Berichterstattung bei „Sport 1“ zu vermerken. Ein Reporter des Senders berichtete, dass im Schnitt rund 50.000 Zuschauer Ringen sahen. Dies sei für eine Randsportart eine relativ gute Zahl.

Caspary sagte, dass er irritiert gewesen sei, als überlegt wurde, Ringen aus dem olympischen Programm zu nehmen. „Und das bei einem ur-olympischen Sport.“ Er sprach auch über die Rechtsstreitigkeiten und sein Unverständnis darüber, dass der Verband den früheren Ministerpräsidenten Kurt Beck als Mediator ablehnte. Auch erhielt er böse Mails von Verbandsseite. „Insgesamt bin ich aber zuversichtlich, dass es mit der Ringerliga vorangeht und hier attraktiver Spitzensport geboten wird.“ Präsentiert wurde im Winzerort auch der neue Sponsor „dietrich-feindrehteile“, der diverse Vereine und Sportler der Region unterstützt. (voko)

Infos: www.svgermania04.de

Im Gespräch: Der Germania-Vorsitzende Ralph Oberacker (re.) und der Europa-Abgeordnete Daniel Caspary
Im Gespräch: Der Germania-Vorsitzende Ralph Oberacker (re.) mit Sponsor Klaus Dietrich

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