Energietipp der Verbraucherzentrale
Kellerdecke: Eine Dämmung lohnt sich häufig
- Foto: Zehn Zentimeter sollten es bei einem guten Dämmstoff mindestens sein. Das Anbringen in Schichten erleichtert das Einarbeiten von Rohren und Anschlüssen. Foto: B. Andre
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(VZ-RLP / 17.09.2025) Ist die Decke eines unbeheizten Kellers nicht gedämmt, gibt das Erdgeschoss permanent Wärme über den Fußboden ab. Das ist noch bei vielen älteren Häusern der Fall und zeigt sich an erhöhten Heizkosten und Fußkälte im Erdgeschoss.
Dabei ist die Dämmung der Kellerdecke eine der wirtschaftlichsten Energiesparmaßnahmen, da die Materialkosten vergleichsweise niedrig ausfallen. Bei der Beauftragung eines Fachbetriebes erhöhen sich die Kosten entsprechend.
Wer sich selbst an der Dämmung versuchen will, arbeitet am besten mit fertigen Kellerdecken-Dämmplatten, die von unten an die Decke geklebt werden. Verlaufen an der Kellerdecke Installationen, werden mehrere Dämmplatten verwendet und schichtweise aufgebracht, so dass die Rohre in die Dämmung eingearbeitet werden können. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Kellerräume hoch genug sind und dass keine Fenster oder Türen dicht unterhalb der Decke anschließen. Unebene Kellerdecken benötigen eine Unterkonstruktion, auf der das Material angebracht wird. Dabei sollten Fugen und Anschlüsse luftdicht verschlossen werden, damit sich die Dämmwirkung nicht verringert. Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) darf der Wärmeverlust der gedämmten Kellerdecke einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Dazu sollten die Dämmplatten meist eine Dicke von 10 bis 12 Zentimetern haben abhängig von der Dämmwirkung des Materials. Wird noch besser gedämmt, können staatliche Zuschüsse beantragt werden.
Für weitere Informationen zum Thema Dämmung findet am Mittwoch, dem 08. Oktober, um 18 Uhr das kostenlose Webseminar „Energetische Gebäudesanierung – Schritt für Schritt“ der Verbraucherzentrale statt. Die Anmeldung erfolgt unter: www.verbraucherzentrale-rlp.de/webseminare-rlp
Zu den Details der Kellerdämmung und zu allen Fragen des Energiesparens im Alt- und Neubau beraten außerdem die unabhängigen Energieberater:innen der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung.
In Bad Dürkheim gibt es die nächsten Beratungstermine am Donnerstag, dem 09. Oktober von 14 bis 17.45 Uhr.
Die Beratung ist kostenfrei und findet an diesem Donnerstag telefonisch statt. Weitere Informationen und einen Termin erhalten Verbraucher/innen unter 0800 60 75 600 (kostenfrei).
Energietelefon der Verbraucherzentrale: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei) montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.
VZ-RLP
Autor:Birgit Fömpe aus Wachenheim |
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