Einspruch des SV Elversberg: Trainer Wagner hofft auf Teilnahme am Bayern-Spiel
- Die SV Elversberg hat Einspruch gegen eine automatische Sperre für Trainer Vincent Wagner eingelegt
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Elversberg. Für Fans des SV Elversberg bleibt vor dem Bayern-Heimspiel offen, ob Trainer Vincent Wagner am Sonntag, 13. September, um 17.30 Uhr auf der Bank sitzen darf. Der Bundesliga-Aufsteiger hat beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes fristgerecht Einspruch gegen die automatische Sperre nach Wagners Gelb-Roter Karte eingelegt.
Eine Vereinssprecherin bestätigte entsprechende Medienberichte der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatten die „Bild“-Zeitung und der Saarländische Rundfunk darüber berichtet. Wann das DFB-Sportgericht über den Fall entscheidet, ist noch offen.
Was für das Bayern-Spiel auf dem Spiel steht
Gibt das Sportgericht dem Einspruch statt, darf Wagner im Heimspiel gegen den FC Bayern München auf der Bank sitzen. Wird der Einspruch abgewiesen und die Sperre bestätigt, muss der Trainer die Partie von der Tribüne aus verfolgen.
Umstrittener Platzverweis in Mönchengladbach
Wagner war beim 4:3-Sieg der Saarländer in Mönchengladbach am 5. September von Schiedsrichter Martin Petersen wegen unsportlichen Verhaltens auf die Tribüne geschickt worden. Die Entscheidung gilt als umstritten, weil Wagner den Unparteiischen nach den vorliegenden Angaben weder körperlich noch verbal angegriffen hatte.
Auch Schiedsrichter-Chef Knut Kircher äußerte sich kritisch zum Platzverweis. „Im Nachgang betrachtet wären Möglichkeiten dagewesen, die hätten gezogen werden können, sodass es nicht zu der Gelb-Roten Karte hätte kommen müssen. Am Ende des Tages war das in Summe eine unglückliche Situation“, sagte Kircher im „Doppelpass“ bei Sport1. Für Elversberg geht es nun um Planungssicherheit vor einem der größten Heimspiele der Saison. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |