1. FC Saarbrücken macht Druck bei Regionalliga-Reform
- Der 1. FC Saarbrücken unterstützt weiter eine Reform der Aufstiegsregelung in der Regionalliga.
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Fußball. Der 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC haben vor ihrem DFB-Pokalspiel gemeinsam für eine Reform der Aufstiegsregelung in der Regionalliga geworben. Beide Vereine unterstützten dabei erneut das sogenannte Kompass-Modell.
Gemeinsames Zeichen vor dem Pokalspiel
Vor dem Anpfiff kamen nach Angaben des 1. FC Saarbrücken mehrere Vereinsvertreter zusammen: FCS-Präsidentin Barbara Haupenthal, die Vorstände Tobias Abel und Markus Thiele, Hertha-Präsident Fabian Drescher, Hertha-Präsidiumsmitglied Knut Beyer sowie Fanvertreter beider Vereine. Das gemeinsame Statement lautete: „Vier Himmelsrichtungen, ein Ziel: Meister müssen aufsteigen, Kompass-Modell jetzt!“
FCS fordert faire Aufstiegsregelung
Der 1. FC Saarbrücken sieht weiterhin Reformbedarf bei der Aufstiegsregelung aus der Regionalliga. Der Verein stellt dabei den Grundsatz in den Mittelpunkt, dass sportliche Meister die Möglichkeit zum Aufstieg in die 3. Liga erhalten sollen. Nach Darstellung des FCS habe der Verein entsprechende Erfahrungen bereits im Frauen- und im Männerbereich gemacht.
Kompass-Modell soll Strukturprobleme lösen
Das vom FCS unterstützte Kompass-Modell wird vom Verein als Weg beschrieben, bestehende strukturelle Probleme zu lösen. Entscheidend sei aus Sicht des Clubs nicht, welche Region oder welcher Verband langfristig profitiert, sondern dass die sportliche Leistung auf dem Platz stärker ausschlaggebend ist.
Der 1. FC Saarbrücken fordert außerdem, dass weitere Entscheidungen zur Zukunft der Regionalliga transparent, demokratisch und unter fairen Bedingungen getroffen werden. Der Verein kündigte an, sich weiterhin für eine Lösung einzusetzen, die fair, demokratisch legitimiert und sportlich nachvollziehbar ist.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |