Mehr Zugangsbeschränkungen im Saarland: Viele Studiengänge mit NC

Im Ländervergleich liegt das Saarland laut den Angaben auf Platz 3. (Symbolbild) | Foto: Andreas Arnold/dpa
  • Im Ländervergleich liegt das Saarland laut den Angaben auf Platz 3. (Symbolbild)
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Saarland. Wer zum Wintersemester ein Studium beginnen will, stößt im Saarland vergleichsweise häufig auf Zugangsbeschränkungen. Laut einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung liegt der Anteil entsprechender Studiengänge bei 44,1 Prozent und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Deutschlandweit sind nur 31,6 Prozent der Studienangebote etwa durch Numerus Clausus oder Eignungstests begrenzt. Im Saarland betrifft das dagegen fast jedes zweite Fach. Der Anteil liegt damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres mit 44,2 Prozent.

Allerdings zeigt der Blick einige Jahre zurück eine andere Entwicklung. Drei Jahre zuvor waren noch deutlich mehr Studiengänge eingeschränkt. Damals lag der Anteil bei 64,1 Prozent.

Saarland im Ländervergleich weit oben

Im Vergleich der Bundesländer belegt das Saarland den dritten Platz. Mehr Zugangsbeschränkungen gibt es laut Auswertung nur in Berlin und Baden Württemberg.

Besonders häufig sind Einschränkungen in bestimmten Fachbereichen. Unterschiede zeigen sich auch zwischen Hochschularten.

  • Rechts, Wirtschafts, Gesellschafts und Sozialwissenschaften. 53,6 Prozent der Studienangebote sind beschränkt.
  • Sprach und Kulturwissenschaften. Nur 12,3 Prozent sind eingeschränkt.
  • Universitäten. 22,9 Prozent der Studiengänge mit Beschränkung.
  • Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. 58,2 Prozent mit Zugangshürde.
  • Bachelorstudiengänge. 41,9 Prozent beschränkt.
  • Masterstudiengänge. 48,8 Prozent beschränkt.

Bundesweit sinkt der Anteil seit Jahren

Deutschlandweit geht der Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge seit mehreren Jahren zurück. Vor sechs Jahren lag er noch bei mehr als 40 Prozent. Inzwischen sind es 31,6 Prozent.

Im Bundesländervergleich hat Berlin den höchsten Anteil. Dort ist mehr als jedes zweite Studienangebot mit einer Beschränkung verbunden. Baden Württemberg folgt mit 46,2 Prozent.

Deutlich weniger Einschränkungen gibt es dagegen in Thüringen, Brandenburg und Rheinland Pfalz. In diesen Ländern ist weniger als jedes fünfte Studienangebot zulassungsbeschränkt. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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