Gesundheitsgefahr durch Lebensmittel: Saarland registriert tausende Rückrufe
- Im Saarland gehen jedes Jahr mehrere Hundert Rückrufe über das elektronische EU-Schnellwarnsystem ein. (Symbolbild)
- Foto: Sina Schuldt/dpa
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Saarland. Verunreinigte Lebensmittel, Fremdkörper oder Keime können für Verbraucher gefährlich werden. Im Saarland sind seit dem Jahr 2020 rund 2100 Produktrückrufe registriert worden. Die Meldungen gingen über das europäische Schnellwarnsystem für Lebens und Futtermittel ein.
Das teilte die Landesregierung auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Petra Fretter von der CDU mit. Allein im Jahr 2025 gab es demnach 356 Rückrufe. Im Jahr 2024 waren es 366 Fälle.
Eigene Warnungen und bundesweite Meldungen
Neben den europäischen Meldungen veröffentlichte das Saarland auch eigene Warnungen. Seit 2020 formulierten die Behörden 13 Lebensmittelwarnungen selbst. Zusätzlich schloss sich das Land 867 Warnungen des Bundes an.
Rückrufe betreffen Produkte, die bereits im Handel verkauft wurden. Hersteller und Händler sind verpflichtet, solche Aktionen zu starten und Verbraucher zu informieren.
Häufige Gründe für Lebensmittelwarnungen
Nach Angaben der Landesregierung treten Rückrufe meist aus folgenden Gründen auf:
- mikrobiologische Verunreinigungen durch Keime
- Grenzwertüberschreitungen bei gesundheitsschädlichen Stoffen wie Pestiziden oder Schwermetallen
- Fremdkörper in Lebensmitteln etwa Plastik oder Metallteile
Veröffentlicht werden Warnungen und Rückrufe von den Bundesländern sowie vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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