Warnstreik bei Saarbahn: Ab Donnerstag steht der Verkehr still
- Das Ende des Warnstreiks steht laut der Gewerkschaft noch nicht fest. (Symbolbild)
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Saarbrücken. Fahrgäste der Saarbahn müssen sich ab Donnerstag, 9. Juli, auf einen Stillstand im Verkehr einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat für Saarbrücken und das Saarbahn-System einen erneuten Warnstreik ab 17 Uhr angekündigt.
Nach Angaben der GDL ist das Ende des Streiks noch offen und soll gesondert mitgeteilt werden. Die Gewerkschaft begründet den Ausstand mit dem festgefahrenen Tarifkonflikt. Die Saarbahn habe bislang kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Außerdem wirft die GDL dem Arbeitgeber vor, einen geplanten Verhandlungstermin Ende Juni abgesagt zu haben.
Tarifstreit betrifft nur einen Teil der Belegschaft
Bei der Saarbahn gelten zwei Tarifverträge. Ein Vertrag besteht mit Verdi und gilt für den größten Teil der Beschäftigten. Der zweite Tarifvertrag gilt nach GDL-Angaben für rund 15 Prozent der Beschäftigten.
Die GDL spricht von einer geschlossenen Unterstützung unter den betroffenen Beschäftigten. Sowohl die Urabstimmung als auch die bisherigen Streikmaßnahmen seien mit 100-prozentiger Beteiligung getragen worden. Bereits in den vergangenen Wochen hatte es mehrfach Arbeitsniederlegungen gegeben.
Ende des Warnstreiks weiter unklar
Die Gewerkschaft erklärte, sie bedaure die Folgen für die Fahrgäste ausdrücklich. Wegen der Haltung des Arbeitgebers sehe sie derzeit jedoch keine andere Möglichkeit. Wann die Saarbahn den Betrieb wieder regulär aufnehmen kann, ist zunächst offen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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