Trotz gleicher Spenderzahl: Zehn Organe mehr entnommen und transplantiert
- Wer sich dafür entscheidet, Organspender zu werden, kann dies mit einem Ausweis dokumentieren. (Archivbild)
- Foto: Michael Kappeler/dpa
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Saarland. Mehr transplantierbare Organe aus Kliniken im Saarland stehen derzeit für schwer kranke Patienten zur Verfügung. Obwohl die Zahl der Organspender gleich geblieben ist, wurden deutlich mehr Organe entnommen.
Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation zum Tag der Organspende am Samstag, 6. Juni, wurden von Januar bis Mai sieben Organspender im Saarland registriert. Das entspricht exakt dem Wert aus dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Mehr Organe trotz gleicher Spenderzahl
Insgesamt wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres 26 Organe entnommen. Das sind zehn mehr als im Vergleichszeitraum zuvor. Erfasst werden in der Statistik nur Spender, denen nach ihrem Tod in einer Klinik im Saarland ein oder mehrere Organe entnommen wurden. Diese Organe werden anschließend bundesweit oder auch international transplantiert.
Saarland über dem Bundesdurchschnitt
Im bundesweiten Vergleich liegt das Saarland damit über dem Durchschnitt. Umgerechnet wurden 16,8 Organspender pro eine Million Einwohner registriert.
Der bundesweite Wert liegt nach Angaben der Stiftung bei 13,1 Spendern pro eine Million Einwohner. Damit gehört das Saarland weiterhin zu den Regionen mit einer vergleichsweise höheren Spenderquote in Deutschland. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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