Sportminister fordern leichtere Anerkennung von Vereinsangeboten
- Sportvereine sollen Präventionsangebote leichter anerkennen lassen können.
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Saarland. Sportvereine sollen ihre Präventionsangebote künftig leichter bei den gesetzlichen Krankenkassen anerkennen lassen können. Dafür setzt sich Sportminister Reinhold Jost bei der 54. Sportministerkonferenz in Konstanz ein.
Die Konferenz bittet den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen, die Zugangsvoraussetzungen für seinen Präventionsleitfaden zu überprüfen. Angebote aus dem Freizeit- und Breitensport sollen nicht allein wegen ihrer Zuordnung ausgeschlossen bleiben, wenn sie die übrigen Qualitätsanforderungen erfüllen.
Vereinskompetenzen stärker berücksichtigen
Die Sportministerkonferenz will auch Qualifikationen aus dem Rehabilitationssport stärker berücksichtigen. Zusätzlich sollen Beteiligte prüfen, ob ergänzende Fortbildungen die Anerkennung erleichtern können.
Jost betont die Bedeutung von Vereinen, Ehrenamtlichen und qualifizierten Übungsleitungen für die Gesundheitsvorsorge. „Unsere Sportvereine sind weit mehr als Orte für Training und Wettkampf. Sie stärken Gesundheit, Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer Menschen zu mehr Bewegung motivieren und Krankheiten vorbeugen will, muss die vorhandenen Kompetenzen unserer Vereine besser nutzen“, betont Jost.
Das saarländische Sportministerium verweist darauf, dass regelmäßige Bewegung gesundheitliche Risiken verringern, Stress abbauen und das psychische Wohlbefinden stärken kann. Wohnortnahe Vereinsangebote erleichtern vielen Menschen den Einstieg in einen aktiven Lebensstil.
Jost zog bei der Sportministerkonferenz außerdem eine positive Bilanz der Special Olympics Nationalen Spiele im Saarland. Ein Abschlussfilm erinnerte die Teilnehmenden an die Spiele und die Zusammenarbeit von Special Olympics Deutschland, dem Landessportverband des Saarlandes und weiteren Beteiligten.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |