Rehlinger sagt Nein zu Bundes-SPD: „Meine Arbeit ist im Saarland“
- Rehlinger sieht sich nicht als «Teilzeitkraft» an der SPD-Spitze. (Archivbild)
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SPD-Debatte. Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger schließt einen Wechsel an die Spitze der Bundespartei aus und setzt weiter auf ihre Arbeit im Saarland.
Kritik nach Wahlschlappe
Nach der Wahlniederlage der SPD in Rheinland-Pfalz fordert Rehlinger eine offene Analyse der eigenen Fehler. Im Deutschlandfunk sagte sie, so könne es nicht weitergehen. Die Partei müsse prüfen, ob falsche Themen gesetzt, ungeeignete Maßnahmen beschlossen oder Inhalte unzureichend vermittelt worden seien.
Klare Priorität für das Saarland
Für ihre persönliche Zukunft zieht Rehlinger eine klare Linie. Sie wolle auch nach der nächsten Landtagswahl Ministerpräsidentin im Saarland bleiben. Damit leiste sie aus ihrer Sicht ebenfalls einen Beitrag für die Partei.
Parteiführung aus Berlin
Das Amt der Parteivorsitzenden oder des Parteivorsitzenden müsse mit voller Kraft ausgeübt werden und gehöre nach Berlin. Eine Teilzeitlösung neben einem Ministerpräsidentenamt halte sie für nicht sinnvoll. Zuvor war Rehlinger von der niedersächsischen SPD-Abgeordneten Doris Schröder-Köpf als mögliche Parteichefin genannt worden. Aktuell führen Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas die SPD gemeinsam. dpa/red
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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