Hilbringer Brücke: Vandalismus trifft Absperrungen, LfS bittet um Hinweise
- Hilbringer Brücke: Vandalismus trifft Absperrungen, LfS bittet um Hinweise
- Foto: mpix-foto/stock.adobe.com
- hochgeladen von Laura Lüttmann
Hilbringen. An der Hilbringer Brücke auf der L 173 verschwinden und beschädigen Unbekannte immer wieder Absperrungen. Der Landesbetrieb für Straßenbau appelliert deshalb an alle, die Sicherung im Baustellenbereich zu beachten und nicht zu verändern.
Nach Angaben des Landesbetriebs kam es während der laufenden Sanierung wiederholt zu Vandalismus und Diebstählen an Teilen der Verkehrssicherung. Absperrungen und Sicherungselemente beschädigten, entfernten oder entwendeten Unbekannte. Der Landesbetrieb dokumentiert die Vorfälle und zeigt sie, wenn nötig, bei der Polizei an.
Warum das mehr ist als Sachbeschädigung
Der Landesbetrieb betont, dass die Verkehrssicherung vor allem der Sicherheit dient. Sie schützt zu Fuß Gehende, Radfahrende, den Verkehr rund um die Baustelle und auch das Team auf der Baustelle. Wer Absperrungen, Schilder oder andere Sicherungselemente entfernt oder verändert, kann gefährliche Situationen auslösen.
Außerdem kann das den Bauablauf bremsen. Wenn Personal beschädigte oder fehlende Elemente ersetzen, neu aufbauen oder kontrollieren muss, erschwert das laut Landesbetrieb die Arbeiten zusätzlich.
Wer verdächtige Beobachtungen rund um Beschädigungen oder Diebstähle an der Verkehrssicherung macht, soll die Polizei informieren. Wie der Landesbetrieb für Straßenbau mitteilt, läuft die Sanierung aktuell im zweiten Bauabschnitt. Den Fuß- und Radverkehr führt der Landesbetrieb derzeit über die bereits hergestellte Brückenkappe.
Der Landesbetrieb strebt nach aktuellem Stand an, die Arbeiten auf der Brücke bis Ende Oktober abzuschließen. Ob dieser Zeitplan hält, hängt maßgeblich vom weiteren Witterungsverlauf und vom Bauablauf ab.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |