Futter-Ausnahme im Saarland: Öko-Höfe dürfen konventionell zukaufen
- Kühe saarländischer Biohöfe können ausnahmsweise auch konventionelles Futter bekommen. (Symbolbild)
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Saarbrücken. Tierhaltende Öko-Betriebe im Saarland dürfen wegen der Dürre konventionelles Futter zukaufen. Das Agrarministerium hat dafür eine Ausnahmeregelung aktiviert, damit die Betriebe ihre Tiere über den Winter ausreichend versorgen können.
Betroffen sind Höfe, denen Bio-Raufutter und Bio-Feldfutter fehlen. Nach Angaben von Agrarstaatssekretär Sebastian Thul hatten konventionelle Betriebe im Vorjahr überdurchschnittlich gute Ernten. Dort mache sich die Knappheit deshalb bislang weniger stark bemerkbar. Für viele Öko-Betriebe sei der Futterzukauf nun jedoch essenziell.
Antrag bei der Landwirtschaftskammer
Die Landwirtschaftskammer für das Saarland kann die Ausnahme auf Antrag gewähren. Das Ministerium stuft die Lage als „Katastrophenfall“ ein. Die Regelung gilt, bis sich die Versorgungslage wieder verbessert, höchstens aber zwölf Monate. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |