AOK Saarland: Krankenstand sinkt leicht trotz hoher Psyche-Zahlen
- Eine Arbeitsunfähigkeit dauerte vergangenes Jahr im Saarland im Schnitt 11,2 Tage. (Symbolbild)
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Krankenstand. In Saarbrücken zeigt sich für viele Beschäftigte im Saarland eine leichte Entlastung im Arbeitsalltag. Der Krankenstand der bei der AOK versicherten Arbeitnehmer ist im vergangenen Jahr etwas gesunken.
Nach Angaben der AOK ging der Krankenstand im Jahresvergleich um 0,3 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent zurück. Den höchsten Wert gab es im Februar mit 8,7 Prozent. Insgesamt sei bei den beruflichen Fehlzeiten ein rückläufiger Trend erkennbar, erklärte die Vorstandsvorsitzende Martina Niemeyer. Psychische Erkrankungen bildeten weiterhin eine Ausnahme und blieben auf hohem Niveau.
Diese Krankheiten sorgen für die meisten Fehltage
Den größten Anteil an den Ausfalltagen hatten erneut Muskel- und Skeletterkrankungen. Sie verursachten 19,0 Prozent aller Fehltage. Dahinter folgten Atemwegserkrankungen sowie psychische Erkrankungen mit jeweils 14,0 Prozent. Verletzungen kamen auf 8,8 Prozent.
- Muskel- und Skeletterkrankungen: 19,0 Prozent
- Atemwegserkrankungen: 14,0 Prozent
- Psychische Erkrankungen: 14,0 Prozent
- Verletzungen: 8,8 Prozent
Eine Arbeitsunfähigkeit dauerte im Durchschnitt 11,2 Tage. Das waren 0,2 Kalendertage weniger als im Vorjahr. Die meisten Krankheitsfälle entfielen auf Atemwegserkrankungen mit 27,1 Prozent, gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen mit 13,9 Prozent.
Langzeiterkrankungen spielten weiterhin eine große Rolle. Sie verursachten 40,6 Prozent aller Ausfalltage bei den AOK-versicherten Beschäftigten im Saarland dpa/red
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Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |