Waldbrand bei Illingen unter Kontrolle: Nachlöscharbeiten laufen
- Der Rauch war aus weiter Entfernung zu sehen.
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Illingen. Der Waldbrand bei Illingen im Landkreis Neunkirchen ist unter Kontrolle, für Anwohner in der Region laufen aber weiterhin umfangreiche Nachlöscharbeiten im Einsatzgebiet.
Nach Angaben des Pressesprechers der Feuerwehren im Landkreis Neunkirchen, Andreas Kuhn, waren am Morgen noch rund 380 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt sind Feuerwehr, Polizei, Deutsches Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk.
Betroffen waren zwischen den Ortsteilen Wustweiler, Hirzweiler und Hüttigweiler inzwischen rund 18 Hektar Wald und Wiesen.
Neun Einsatzkräfte verletzt
Während des Einsatzes wurden neun Einsatzkräfte verletzt. Drei von ihnen mussten vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden.
Eine besondere Herausforderung ist nach Feuerwehrangaben der Zustand des Waldes im Brandgebiet. Zahlreiche Bäume wurden durch das Feuer erheblich beschädigt. Dadurch besteht durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume eine erhebliche Gefahr für die eingesetzten Kräfte.
Deshalb sind Mitarbeiter des Landesbetriebs „SaarForst“ damit beschäftigt, beschädigte und nicht mehr standsichere Bäume zu entfernen und die betroffenen Bereiche für weitere Maßnahmen abzusichern.
Glutnester werden weiter gesucht
Im Zuge der Nachlöscharbeiten kontrollieren die Einsatzkräfte das Brandgebiet, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und abzulöschen.
Saarlands Innenminister Reinhold Jost, SPD, machte sich am Sonntagabend vor Ort ein Bild von der Lage und den laufenden Löscharbeiten. Auch ein Löschhubschrauber war im Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr vom Sonntag hatte sich der Brand in Richtung eines Hofs ausgebreitet. Dort wurden vorsorglich alle Pferde evakuiert. dpa/red
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |