Pokal-Einsatz in Saarbrücken: Polizei zieht Bilanz
- Nach dem DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC zieht die Polizei Saarland Bilanz. Im Fokus stehen Pyrotechnik, Graffiti, Sperrungen rund um den Ludwigspark und kleinere Auseinandersetzungen.
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Saarbrücken. Am Samstag, 22. August, hat die Polizei im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken nach dem DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC Bilanz gezogen. Die Erstrundenpartie fand vor 15.500 Zuschauern statt und war ausverkauft. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Saarland verlief der Einsatz grundsätzlich friedlich, es gab aber einzelne Störungen rund um Pyrotechnik, Graffiti und kleinere Auseinandersetzungen.
Die Polizei Saarland wurde bei dem Einsatz von Kräften aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und von der Bundespolizei unterstützt. Dem Aufruf zum Fanmarsch der Saarbrücker Anhänger vom Nanteser Platz in Alt-Saarbrücken zum Stadion folgten rund 4.000 Menschen. Auf dem Weg wurde mehrfach Pyrotechnik gezündet. Im Bereich des Viadukts vor dem Ludwigskreisel entdeckten Einsatzkräfte eine Sachbeschädigung durch Graffiti. Die Ermittlungen dazu dauern an.
Rund 1.000 Fans aus Berlin reisten mit der Bahn an. Bei der Einfahrt des Zuges in den Saarbrücker Bahnhof wurde Pyrotechnik gezündet. Danach begleitete die Polizei die Berliner Fans ohne besondere Vorkommnisse zum Stadion. Wegen der Anreise war die Camphauser Straße ab 13.00 Uhr gesperrt. Zusätzlich waren zeitweise weitere Sperrungen für die Fanbegleitung nötig, wodurch es kurzzeitig zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.
Zu Spielbeginn wurde im Gästebereich erneut Pyrotechnik gezündet. In der Halbzeit registrierten die Einsatzkräfte dort außerdem eine Sachbeschädigung durch Graffiti. Während des Spiels kam es vereinzelt zu kleineren Auseinandersetzungen. Auch hierzu laufen die Ermittlungen. Die Abreise beider Fanlager verlief nahezu störungsfrei. Die Sperrung der Camphauser Straße wurde um 19.10 Uhr wieder aufgehoben.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |