Haftbefehl bei Grenzkontrolle: Mann zahlt 5.126 Euro
- Bei einer Grenzkontrolle in Saarbrücken hat die Bundespolizei einen 36-jährigen Franzosen mit offenem Haftbefehl gestoppt. Der Mann zahlte schließlich 5.126,50 Euro, um eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen zu vermeiden.
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Saarbrücken. Am Donnerstag, 9. Juli, hat die Bundespolizei am Grenzübergang Metzer Straße in Saarbrücken einen aus Frankreich kommenden Fußgänger kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den 36-Jährigen ein Haftbefehl vorlag.
Der Mann gab laut Bundespolizeiinspektion Saarbrücken zunächst an, sich nicht ausweisen zu müssen, und konnte nach eigenen Angaben keine Ausweispapiere vorzeigen. Weil sein Verhalten immer aggressiver wurde, durchsuchten ihn die Beamten. Dabei fanden sie ein Dokument, mit dem seine Identität geklärt werden konnte.
Bei der Überprüfung bemerkten die Einsatzkräfte dann den Grund für sein Verhalten: Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hatte den Franzosen zur Festnahme ausgeschrieben. Gegen ihn lag noch eine offene Geldstrafe von 5.126,50 Euro vor. Verurteilt worden war er wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Zunächst wollte der Mann die Summe nicht bezahlen. Deshalb brachten ihn die Beamten zur Dienststelle an der Goldenen Bremm. Dort eröffneten sie ihm, dass ihm bei Nichtzahlung eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen droht. Daraufhin beglich er die Geldstrafe und konnte die Dienststelle anschließend wieder verlassen.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |