Großbrand in St. Wendel-Winterbach: Verletzte Menschen und Tiere (Update)
- Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften im Einsatz. (Symbolbild)
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Update: Am Mittwoch, 27. Mai, gegen 16 Uhr kam es im St. Wendeler Stadtteil Winterbach zu einem Brandgeschehen. Aus bislang ungeklärter Ursache entwickelte sich im rückwärtigen Bereich eines Reihenhauses ein Brand. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen mussten Personen durch Ersthelfer und Rettungskräften aus den Gebäuden gerettet werden.
Nach derzeitigem Stand erlitten zwei Personen leichte Verletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Die betroffenen Gebäude sind nach jetzigem Stand nicht bewohnbar. Angaben zur Schadenshöhe können aktuell noch nicht gemacht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern aufgrund der Komplexität des Brandortes derzeit noch an.
Die Polizei bittet Zeugen, insbesondere Personen, die im Zusammenhang mit dem Brandgeschehen Fotos oder Videoaufnahmen gefertigt haben, diese der Polizei (PI-WND@polizei.slpol.de) zur Verfügung zu stellen.
St. Wendel-Winterbach. Nach einem Brand in einer Reihenhaussiedlung sind vier Wohnhäuser derzeit unbewohnbar. Zwei Menschen wurden verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden.
Das Feuer brach am Mittwoch, 27. Mai, am Nachmittag aus. Nach Angaben von Kreisbrandinspektor Dirk Schäfer griffen die Flammen von einem Gebäude auf drei weitere Häuser über. Eine große Rauchsäule war weithin sichtbar.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr griffen Nachbarn ein. Mit einer Leiter retteten sie zwei Menschen aus dem Dachgeschoss eines Hauses. Rettungskräfte versorgten die Verletzten und brachten sie anschließend in Kliniken.
Auch Tiere konnten gerettet werden. Zwei Hunde wurden aus einem Gebäude geholt. Einer von ihnen kam zur Behandlung in eine Tierklinik.
Drei Häuser ausgebrannt
Drei der betroffenen Reihenhäuser brannten vollständig aus und sind nach Angaben der Einsatzkräfte nicht mehr bewohnbar. Ein viertes Gebäude konnte zwar vor den Flammen geschützt werden. Wegen der starken Rauchentwicklung gilt aber auch dieses Haus derzeit als unbewohnbar.
Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis in den späten Abend im Einsatz.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zuerst hatte der „Saarländische Rundfunk“ über den Einsatz berichtet. dpa/red
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |