Cyberangriff in Saarbrücken: Uni soll erpresst worden sein
- Der Verdächtige soll rund 40.000 Datensätze von Studenten mit Namen und E-Mail-Adressen ausgespäht haben. (Symbolbild)
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Saarbrücken. Rund 40.000 Datensätze von Studierenden der Universität des Saarlandes sollen bei einem Cyberangriff ausgespäht worden sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft steht ein Jugendlicher aus dem Regionalverband Saarbrücken im Verdacht, sich Mitte April unbefugt Zugang zu einer Lernplattform verschafft zu haben.
Ermittler prüfen versuchte Erpressung
Der Beschuldigte soll eine Software-Schwachstelle genutzt haben, um Namen und E Mail Adressen von Studierenden auszuspähen. Anschließend soll er die Universität kontaktiert und einen vierstelligen Betrag in Kryptowährung gefordert haben. Das Geld sollte demnach dafür gezahlt werden, dass die Daten nicht veröffentlicht werden.
Durchsuchung bei Beschuldigtem
Die Ermittlungen wurden zusammen mit dem Dezernat für Cyberkriminalität der Landespolizeidirektion geführt. Bei Durchsuchungen stellten die Behörden elektronische Geräte und Datenträger als mögliche Beweismittel sicher. Das genaue Alter des Jugendlichen wurde nicht genannt. Die Ermittlungen dauern an. dpa/red
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |