Ein klares Plädoyer für regionale Produkte - Über 140 Aussteller boten Vielfalt
Bauernmarkt von der Sonne verwöhnt

Die Spielgemeinschaft Bedesbach/Rammelsbach bot ihre Musik an mehreren Plätzen auf dem Bauernmarkt an. Und überall ging es hoch her.
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  • Die Spielgemeinschaft Bedesbach/Rammelsbach bot ihre Musik an mehreren Plätzen auf dem Bauernmarkt an. Und überall ging es hoch her.
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Rammelsbach.Bauernmärkte sind einfach „in“: Das bewies am vorletzten Wochenende der Markt der Verbandsgemeinde Baumholder im kleinen, aber beschaulichen Berglangenbach.
Und das gilt auch für den 27. Europäischen Bauernmarkt des Landkreises Kusel, den in diesem und nächsten Jahr die Ortsgemeinde Rammelsbach aufbietet. Und zusammen mit den Verantwortlichen des Landkreises zu einem riesigen Volksfest organisierte. Durch die bereits jahrelang gepflegte Verbindung zu den Nachbarn und Partnern in Frankreich, Finnland, Polen, Ungarn und jetzt auch Italien hat der Markt absoluten europäischen Charakter angenommen und ist ein wichtiges Bindeglied bei der europäischen Verständigung.

Von der B 420, die zu diesem Zweck von Freitag bis Sonntag für den Durchgangsverkehr gesperrt werden musste, über die Haschbacher Straße und dann bis zur Turnhalle hatten sich die mehr als 140 Aussteller mit ihren Ständen platziert. An diesen vorbei schob sich an beiden Tagen ein nicht enden wollender Besucherstrom. Und weil an den meisten der Stände die Marktfreaks Zeit nahmen, um sich zu den Angeboten zu erkundigen, bildete sich auch immer wieder ein unvermeidlicher Stau. Dies ganz besonders an den Verpflegungsständen, allen voran den Partnern aus Nordkarelien in Finnland, die alle Hände voll zu tun hatten, um der Nachfrage gerecht zu werden. Deren Lachs ist mittlerweile ein echter Renner geworden. Aber auch bei den Brot-, Käse-, Striezel-, Waffel-, Wild-, und Wurstanbietern gab es lange Warteschlangen.
Dass bei den spätsommerlichen Temperaturen sich auch der Durst bemerkbar machte, war klar und die Anbieter waren gerüstet.
Zu einem Bauernmarkt gehören auch Vorführungen: So zum Beispiel Besen binden, spinnen, drechseln, Latwerge kochen, Seile drehen .
Bauernmarkt und Tiere sowie landwirtschaftliche Geräte und Maschinen : Auch das war reichlich vorhanden.
Natürlich war im Musikantenland die musikalische Vielfalt gegeben: Mit dem Musikverein Konken, der Spielgemeinschaft Bedesbach-Rammelsbach, der Kapelle Horrido, „Secky’s Musikanten“ , den „Fidelen Dorfmusikanten“, den beiden Musikverein aus Jettenbach und Schellweiler, den „Henschbachtalern“ und der Bigband „Just for Fun“ und nicht zuletzt mit dem Drehorgelspieler Thomas Martin.
Der Sonntag wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet, gegen 11 Uhr sollte mit der Ankunft einer Dampflok, die zu einer Jubiläumsfahrt ab Glan-Münchweiler starten und Gäste mitbringen sollte, ein weiterer Höhepunkt anstehen, doch die Technik machte der Dampflok einen Strich durch die Rechnung.
So mussten die Gäste mit der Regionalbahn nach Rammelsbach fahren, was aber dem Ganzen keinen Abbruch tat. Staatssekretär Andy Becht, Landrat Otto Rubly und Michael Heilmann vom Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, durften dann im Zelt ihre Grußworte sprechen. Und schließlich war auch die Basalt AG mit von der Partie, die 150 Jahre Steinbruch in Rammelsbach feierte.
Fazit: Rammelsbach hat durch einen enormen monatelangen Einsatz Werbung in eigener Sache gemacht, Mit dem neuen Backhaus wurde auch ein Stück Historie in das ganze Marktgeschehen eingebaut. Und festgestellt, dass dies auch ein toller Platz zum Festefeiern ist. Hut ab! hc

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