Wichtelküche: Mittagessen für Betreuungskinder
Pilotprojekt an Mörscher Grundschule gestartet

Den Kindern schmeckt das Essen. Alle Beteiligten sind froh, dass das Projekt endlich starten konnte.  Foto: Böhmer
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  • Den Kindern schmeckt das Essen. Alle Beteiligten sind froh, dass das Projekt endlich starten konnte. Foto: Böhmer
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Mörsch. Vergangene Woche startete in der Grundschule Mörsch ein Pilotprojekt: die Wichtelküche. Ab sofort haben die Kinder, die in der Grundschule die Betreuung besuchen, die Möglichkeit, mittags eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Rund 2 Jahre hat es gedauert, bis das Projekt starten konnte. 26 Kinder nutzen aktuell das Angebot.
Ortsvorsteher Adolf-José König berichtete in einem Pressegespräch über die Vorplanung zu diesem Projekt. Bereits 2017 kam die Anfrage von einer Familie, ob es die Möglichkeit hierzu gebe. „Unsere Tochter Maria hatte die Möglichkeit im Kindergarten immer eine warme Mahlzeit zu bekommen. Mit dem Wechsel in die Grundschule viel das weg, deswegen haben wir uns in der Familie darüber Gedanken gemacht“, berichtet Axel Schönherr. Er hatte die Idee und hat das Projekt initiiert. „Herr Schönherr kam auf mich zu, als Ortsvorsteher fand ich das Projekt sehr interessant und war natürlich dabei“, berichtet Adolf-José König. Viele Dinge mussten geplant werden, alle Eltern und die Schule samt Verwaltung einbezogen werden. „Großer Vorteil hier in Mörsch war die Nähe zur Mörscher Au. Hier haben wir eine Küche und eben die Möglichkeiten, von der Spülmaschine bis zur Tiefkühltruhe, “ so der Ortsvorsteher. Klar war: Das Projekt steht und fällt mit den Eltern. „Wir sprachen mit den Eltern, sie müssen ihren Beitrag leisten für dieses Projekt“, berichtet Schulleiterin Petra Weis. Sie freute sich sehr, dass es nun in Mörsch ein Mittagessen für di Kinder gibt. So ist die betreuende Grundschule in Mörsch die erste Schule mit solch einer Verpflegungsform. Mit Infoabenden wurden die Eltern aufgeklärt, mit dem Unternehmen apetito, welches bereits einen Kindergarten in Mörsch betreut, konnte ein Partner gefunden werden, der sich auf „Junges Essen“ spezialisiert hat. „Vonseiten der Stadt waren wir von der Idee ebenfalls sehr begeistert. Organisatorisch galt es, viel zu meistern. Von Hygienefachkraft über die Kühlkette bis hin zur Abrechnung, hier haben viele sich beteiligt“, berichtet Monica Umstadt, Bereich Schulen.
Großes Lob gehe an alle Beteiligten, gemeinsam habe man an diesem Projekt gearbeitet und es vorangebracht. Darauf waren alle Beteiligten sehr stolz.
Aktuell nutzen 26 Kinder das Angebot, die Eltern müssen eigenständig die Bestellung aufgeben. Für die Mahlzeitenauswahl ist aktuell noch Axel Schönherr zuständig. Geplant ist, dass Sandra Schreiber, die Fachkraft die eigens für dieses Projekt eingestellt wurde, in naher Zukunft dies übernehmen kann. „Wir werden das Pilotprojekt im April oder Mai mit Zahlen belegen und prüfen. Wenn wir sehen, dass das Interesse weiterhin da ist, dann wird es das Angebot auch in der Zukunft geben“, so Stefanie Gentzsch.
Für die Kinder bedeutet das: Um 13.15 Uhr gibt es in der Schule eine leckere Mahlzeit, die Tische sind liebevoll hergerichtet, das Essen wird – wie zu Hause – in Schüsseln auf den Tisch gestellt und die Kinder können sich nach Belieben nehmen. Bald wird es auch noch einen Wassersprudler geben, der vonseiten der Stadtwerke gesponsert wird. Ein schönes Projekt, das sowohl in der Stadt als auch vonseiten der Schule und den Eltern viel abverlangt hat und nun endlich seine Früchte trägt. gib

Den Kindern schmeckt das Essen. Alle Beteiligten sind froh, dass das Projekt endlich starten konnte.  Foto: Böhmer
Sandra Schreiber bereitet alles für die warme Mahlzeit vor. Die Kinder kommen und sitzen am „gedeckten Tisch“.  Foto: Böhmer
Autor:

Gisela Böhmer aus Frankenthal

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