Maschine in Privatbesitz explodiert in Limburgerhof: Abflugort war Aachen
- Die Flugzeuge wurden als Kampfkleinflugzeuge und Trainingsflugzeuge genutzt. Heute sind sie als Sportflugzeuge und auf Flugshows zu sehen.
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Limburgerhof. Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Limburgerhof laufen die Ermittlungen.
Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll es bei dem Überflug über Limburgerhof bei einem Propellerflugzeug vom Typ North American Aviation T-28 Trojan zu einem Knall- beziehungsweise Explosionsgeräusch gekommen sein. Anschließend stürzte die Maschine ab. Die Flugzeuge dieses Typs wurden lange als Trainingsflugzeuge für Piloten genutzt. Laut Aviation Savety Network handelt es sich jedoch um einen Privatflug. Der Flugzeugtyp wurde bis in die späten 60er produziert, die US-Navy nutze sie bis in die 80er. Heute sind die Flugzeuge bei Flugshows unterwegs.
Trümmerteile verteilten sich laut Polizei über den nordwestlichen Ortsrand von Limburgerhof und beschädigten mehrere Gebäude. Die beiden männlichen Insassen des Flugzeugs kamen ums Leben. Ihre Identität ist bislang noch nicht zweifelsfrei geklärt.
Das Flugzeug war laut Polizei am Vormittag in Aachen gestartet. Die Flugroute und das Ziel des Fluges sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Nach Angaben der Polizei geht von dem Wrack keine Gefahr aus. Einzelne Straßen im Bereich der Absturzstelle bleiben wegen herumliegender Trümmerteile weiterhin gesperrt.
Unmittelbar verletzt wurde durch den Absturz oder herabfallende Trümmer niemand. Eine 66 Jahre alte Frau stürzte infolge des Geschehens und erlitt leichte Verletzungen.
Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. Wer das Flugzeug vor oder nach dem Knall beobachtet oder gefilmt hat, kann sich an die Kriminalpolizei Ludwigshafen wenden. Im Albert-Schweitzer-Haus in der Albert-Schweitzer-Straße 7a in Limburgerhof wurde zudem eine Anlaufstelle für Zeugen eingerichtet. Hinweise sind außerdem per E-Mail an KDLudwigshafen.KI3.K31@polizei.rlp.de möglich. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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