Granatenfund bei Thalfang: Kampfmittelräumdienst rückt an
- Eine Weltkriegsgranate ist am Sonntag auf einem Wanderparkplatz an der L150 bei Thalfang entdeckt worden. Polizei und Kampfmittelräumdienst sicherten den Bereich ab und bargen das noch mit Resten von Explosivstoff gefüllte Kampfmittel fachgerecht.
- Foto: Polizeidirektion Trier
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Thalfang. Am Sonntag, 19. Juli, wurde der Polizeiinspektion Morbach gegen 15.28 Uhr ein gefährlicher Fund auf dem Wanderparkplatz an der L150 gegenüber dem Hochwaldsprudel-Werk bei Thalfang gemeldet. Ein Wanderer hatte dort eine vermeintliche Kriegsgranate entdeckt.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, beobachteten sie aus sicherer Distanz, dass es sich tatsächlich um eine Weltkriegsgranate handelte. Wegen der zunächst unklaren Gefährdungslage sperrten Kräfte der Polizeiinspektionen Morbach und Hermeskeil den Fundort und den umliegenden Gefahrenbereich ab. Wie die Polizeidirektion Trier berichtet, brachte die Einschätzung des Kampfmittelräumdienstes dann rasch Klarheit: Von einer unmittelbaren Detonation war nicht auszugehen. Allerdings befanden sich noch Restmengen Explosivstoff in der Granate, weshalb sie weiter als potenziell explosionsgefährlich galt.
Der Kampfmittelräumdienst barg das Fundstück deshalb noch vor Ort und transportierte es zum späteren kontrollierten Vernichten ab. Der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse. Gegen 19.50 Uhr wurde der Wanderparkplatz wieder freigegeben. Die Polizei dankte dem aufmerksamen Wanderer für sein besonnenes Verhalten und weist darauf hin, bei ähnlichen Funden sofort Abstand zu halten, andere zu warnen und umgehend die Polizei zu verständigen.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |